Iris Simulations A10: Wenn US-Amerikanische Bodentruppen nahe Luftunterstützung (Close Air Support oder auch CAS genannt) brauchen, dann kommt eigentlich nur ein Kampfflugzeug in Frage: Der A10 Thunderbolt II, auch „Warthog“ (Warzenschwein) genannt. Iris Flight Simulation Software hat Anfang Oktober 2010 den A10A für den FSX veröffentlicht. Doch ist das Produkt wirklich so gut wie versprochen?
Sicherlich gibt es Leute, die den FSX als zivilen Simulator ansehen und deshalb keine Kampfflugzeuge fliegen, doch für alle, die ab und zu oder sogar sehr gerne mal in ein Jetcockpit steigen, hat Frank sich nun bereit gemacht, die Pilotenkombi angezogen, den Helm aufgesetzt und ist in das virtuelle Cockpit des A10 gestiegen!

Das Original

Der A10 wurde im Oktober 1975 ausgeliefert. Um gepanzerte Fahrzeuge und andere Bodenziele besonders gut zu bekämpfen, wurde der A10 mit der Gau-8 A-Avenger, einer Uranmunition verschießenden Gatling-Kanone, ausgerüstet. Die GAU-8 ist die schwerste und feuerstärkste Gatling-Kanone, die je in den USA gebaut worden ist. Außerdem bietet das Flugzeug Aufhängepunkte mit einer Traglast bis zu ungefähr 7200 Kilogramm für Bomben, Raketen, Treibstofftanks usw. Während der Operation „Desert Storm“ wurden 8.100 Einsätze geflogen und über 1.000 Panzer, 2.000 Militärfahrzeuge und 1.200 Artilleriegeschütze zerstört. Nur 5 A10 gingen verloren, das zeigt, wie widerstandsfähig der Thunderbolt II gegenüber Beschuss ist. Wegen den sehr leisen General Electric TF34-GE-100 Triebwerken wird der A10 gerne nachts eingesetzt, da er in Kombination mit einem guten Tarnanstrich schwer zu erkennen ist. Die GE-100 Triebwerke haben eine Schubkraft von je 40,32 Kilo-Newton und die Höchstgeschwindigkeit auf Meereshöhe beträgt 381 Knoten. Doch auch die geringen Kosten (ca. 11,7 Mio US-Dollar (Stück), zum Vergleich: Die F22 Raptor kostet ca. 145 Mio US-Dollar) sind ein Grund, wieso der A10 immer noch Einsätze fliegt, obwohl er schon relativ alt ist. Durch die im Rumpf untergebrachten Treibstofftanks ist die „Warthog“ sehr wendig, was sich beim Angriff auf Bodenziele als großer Vorteil erweist.

Der Entwickler

Iris Flight Simulation Software wurde 2005 unter der Leitung von David Brice gegründet. Vertrieben werden die Produkte über diverse Flightsim-Shops (z.B. Simmarket, der Flightsim-Pilot Shop oder der Flightsim-Store), doch sobald der Iris-Store wieder online ist, wird man die Produkte auch dort kaufen können. Entwickelt werden Flugzeuge wie z.B. der PC-9, eine F14 Tomcat, eine Diamond Star XLS, einem Vulcan B2 Bomber und Soundpacks wie z.B. für die BAE-146 oder die F16. Obwohl es also ein paar zivile Flugzeuge gibt, liegt der Schwerpunkt bei militärischen Maschinen. Der A10 ist das erste Produkt der „Platin Serie“, welche für sehr guten Qualität steht. Nach dem erfolgreichen Warthog-Produkt kam eine F22 „Raptor“ und eine F15E „Strike Eagle“ ist in Entwicklung.

Kauf, Download und Installation

Ich habe mir den A10 über Simmarket gekauft, da der Iris Store noch nicht wiedereröffnet ist und sich da in naher Zukunft auch sicherlich nicht mehr viel ändern wird. Der Download über einen der Simmarket-Server verlief schnell und problemlos. Enthalten ist ein 297MB großer Installer, das ist es dann auch schon. In der Installationsroutine muss man lediglich seinen Namen, seine Email-Adresse und den Code, den man im Benutzerkonto unter „Meine Produkte“ findet und per Email zugesendet bekommen hat eingeben, eine „gewöhnliche Aktivierung“, bei der keine Internetverbindung am Installationssystem benötigt wird. Nun wird alles installiert und nach kurzem Warten finden wir im FSX Hauptverzeichnis einen Ordner mit dem Namen „IRIS Platinum Series“. Dieser Ordner beinhaltet das Paintkit, das Handbuch (auf Englisch) und außerdem noch drei Exe-Dateien, mit diesen man die Auflösung der Texturen verändern kann. Das ist sehr praktisch für Nutzer mit schwächerem oder auch mit einem sehr guten System, denn so kann man die die Qualität der Texturen schnell und einfach verändern. Zur Wahl stehen 16 Bit Standard Definition-, 16 Bit High Definition- und 32 Bit High Definition-Texturen.

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Handbuch

Kommen wir nun zum Handbuch, welches leider nur in Englisch geschrieben ist, doch das ist bei einem Flusi Addon ja auch eigentlich Standard. Das 73 Seiten lange PDF-Manual ist sehr übersichtlich, vieles ist farblich dargestellt, was den Überblick enorm vereinfacht. Zu den Erklärungen der Knöpfe, den Eckdaten des A10s und den Checklisten gibt es noch grafische Darstellungen diverser Approaches wie z.B. die eines ILS-Approach oder eines Radar-Approach. Auch das Head Up Display (HUD) und die CDU (Control Data Unit) werden genau erklärt.
Bereits am Anfang des Handbuchs wird geschildert, wie man beim „Thunderbolt“ einen Quickstart durchführen kann. Sehr vorbildlich, denn der A10 wird im Cold and Dark geladen. Und das auch, wenn man keinen Standardflug im Cold and Dark gespeichert hat. So kann man, ohne das Manual erst einmal gründlich durchzulesen sofort mit dem Fliegen loslegen, und hier macht der A10 am meisten Spaß, dazu jedoch später mehr.

Das Außenmodell

Schon in der Luftfahrzeug-Auswahl sieht man sehr viele Variationen, welche sich jedoch nur bei der Bewaffnung unterscheiden. Nun ist das ausgewählte Modell in der Luftfahrzeugvorschau. Jetzt nur noch schnell auf „Flug starten“ drücken, und den Ladebildschirm abwarten. Auf den ersten Blick erkennt man sofort, wie penibel das Modell ausgearbeitet wurde. Vertiefungen sind teilweise in 3D dargestellt, es wurden Bump-Maps erstellt, wodurch man nicht nur die Nieten sieht, sondern auch die Schweißnähte hervorragend aussehen. Sogar die Aufhängepunkte für die Waffen sind so realistisch modelliert und texturiert worden, dass man fast denken könnte, man hätte echte Fotos des A10 vor sich. Nicht weniger detailliert ist das Fahrwerk, an dem man fast jede kleine Schraube erkennen kann. Natürlich wurden auch die Reflexionen sehr gut umgesetzt, denn wie man es bei einem Militär-Flugzeug erwartet ist die Texturierung eher matt, also gibt es auch beim Warzeinschwein für den Flusi nur eine sehr leichte Reflexion. Auch auf kleine Details bei den Texturen wie der Schriftzug „Warning – Fragile Do Not Impact“ sind gut lesbar und vermitteln dem Gesamtbild eine weitere, realistische Note.
Ich habe die Standard-Auflösung und muss sagen, dass selbst hier die Qualität der Texturen sehr gut ist. Das muss allerdings jeder für sich selber entscheiden und kann wie oben beschrieben mit den Exe-Dateien verändert werden.

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Animationen

Wie man es von einem Payware-Modell erwarten sollte, sind alle Standard-Animationen wie Landeklappen, Fahrwerk, Kabinenhaube etc. vorhanden. Nun gibt es allerdings noch ein paar andere, sehr interessante Animationen. Wenn man zum Beispiel das Waffensystem scharf gestellt hat, kann man mit Taste 1 des Joysticks (bei mir ist es die Bremsfunktion meiner Pedale) die GAU-8 betätigen. Man sieht nun Rauch und ein Mündungsfeuer. Begleitet wird das Ganze von einem Sound, der sich sehr glaubwürdig und echt anhört. Das Modell „Strike Mission“ bietet noch ein ganz besonderes Feature. Wenn man, wie im Manual beschrieben, eine spezielle Zeile zur FLT-Datei hinzufügt, so kann man mit der Taste für „Objekte abwerfen“ die Bombenlast tatsächlich ausklinken.

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Sehr schön wären sicher noch eine absprengbare Kabinenhaube, ein funktionierender Schleudersitz und eine Animation für das Ausstoßen von Flares gewesen. Doch wurde auch nicht versprochen und sind nur ein paar Wunschgedanken von mir.

Virtuelles Cockpit

Nach dem Außenmodell und den Animationen kommt nun das virtuelle Cockpit, welches das 2D Panel langsam abzulösen scheint und somit eigentlich gar nicht detailliert genug sein kann. Schon beim ersten Einblick in das VC sieht man, dass der A10 auch hier in detailliertem Design glänzt. Wenn man das VC des A10A für den FSX mit Bildern des realen Cockpits vergleicht, erkennt man sofort die realistische Nachbildung des FSX-Cockpits. Standardmäßig startet die „Warthog“ im Cold-and-Dark, wie oben schon erwähnt. Neben den wichtigen Anzeigen wie z.B. Altimeter und Fluglageanzeiger ist natürlich auch das Herzstück eines jeden Kampfjets enthalten: Das Head-Up-Display (HUD).

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Damit man die Turbinen starten kann, sollte man sich erst mal die Checkliste durchlesen, denn man muss sich im Cockpit erst mal zurechtfinden. Alternativ gibt es dann allerdings noch den Quickstart-Switch. Wie auch schon beim Außenmodell sind die Texturen sehr scharf und auch der Großteil aller Knöpfe, Drehregler und was es noch alles gibt, ist bedienbar. Alle diese Objekte sind in 3D umgesetzt, wie man es von einem Produkt das 40€ kostet, auch erwarten kann. Die Knöpfe, welche nicht bedienbar sind, beschränken sich auf die Sicherungen, die Waffensysteme und auf ein paar andere, im FS ohnehin nicht umsetzbare Funktionen. Der A10 von Iris Simulations ist somit voll aus dem VC steuerbar (wenn man von dem unten geschriebenen absieht), und somit ist auch kein 2D-Panel vorhanden.

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Leider sind die Ruderpedale nicht modelliert (und somit auch nicht animiert) worden und im VC kann man die Parkbremse nicht betätigen. Ob das im aktuellen Patch behoben ist, kann ich nicht sagen, da dieser bis jetzt noch nicht erhältlich ist. Man findet unter anderem ein Kameradisplay im VC. Leider hat dieses keine Funktion und zeigt nur ein statisches Bild an, dessen Farbe man allerdings ändern kann. Es wäre wirklich erstaunlich gewesen, wenn dieses Display entsprechend animiert worden wäre. Allerdings könnte es sein, dass sich die Performance mit diesem Feature erheblich verschlechtern würde.

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Systemtiefe

Das VC wurde ja schonmal sehr gut umgesetzt, doch nun wollen wir mal sehen, wie es so mit der Systemtiefe aussieht. Wie im „VC-Teil“ bereits geschrieben, lässt sich der A10 voll und ganz aus dem virtuellen Cockpit heraus bedienen, man kann also ohne Probleme die Turbinen starten, VOR Frequenzen einstellen und vieles mehr.

Nun ein paar Worte zum im HUD des FSX-A10: Hier kann man zwischen Taganzeige (grün) und Nachtanzeige (rot) wählen. Außerdem gibt es vier verschiedene Anzeige-Modi, zwischen denen man mit einem Drehknopf wechseln kann:

– NAV: Hier werden alle wichtigen Flugdaten angezeigt (Geschwindigkeit, Höhe usw.)
– Weapon Delivery 1: Es wird zusätzlich zu den NAV-Daten noch ein Fadenkreuz angezeigt
– Weapon Delivery 2: Wie Weapon Delivery 1, doch es wird in Echtzeit der Einschlagspunkt der Bomben berechnet, welcher dann auf dem HUD angezeigt wird und so den genauen Abwurf der Bomben sicherstellt.
– EXP: Wie Weapon Delivery 2, allerdings wird statt der Höhe über dem Meer die Höhe über dem Boden (Radar Altitude) angezeigt.

Das HUD macht für mich einen realistisch umgesetzten Eindruck, wobei auf die Erkennung von fliegendem AI-Traffic verzichtet wurde. In der Realität kann die Warthog AIM9 Sidewinder Raketen mitführen. Wenn diese ausgewählt sind, dann werden Luftfahrzeuge ab einer bestimmten Distanz erkannt. Wenn dies geschehen ist, dann ertönt ein unter Militärpiloten bekanntes, grässlich hohes Summen. Leider ist das in der A10A von Iris nicht so. Da Waffensysteme aber nicht simuliert werden, ist das auch nicht wirklich nötig, allerdings wäre es sicher noch ein schönes Extra gewesen. Neben dem HUD gibt es noch das CDU (Contol Data Unit). Dort kann man sich diverse Flugdaten (z.B. die aktuelle Position in Koordinaten, den Groundspeed, die Windrichtung und –geschwindigkeit und die verbleibende Zeit zum ausgewählten Ziel) anzeigen lassen. Im Manual ist allerdings beschrieben, dass das simulierte CDU im FSX eine abgespeckte Version des realen CDU ist und somit lassen sich nur die Flugdaten anzeigen, das Eingeben von Daten ist nicht möglich. Das ist sehr enttäuschend, denn die Control Data Unit gehört zu den wichtigsten Systemen im A10 und hätte somit auf jeden Fall umgesetzt werden sollen!
Mit einem Klick auf den Knopf „Sys Test“, welcher sich an einem Controlpanel etwas unterhalb des HUD befindet, lässt sich noch ein normales FSX-GPS einblenden, welches nicht nur als 2D-Popup auftaucht sondern auch noch in 3D dargestellt wurde (allerdings nur die Form, die Knöpfe sind in 2D). Über dem Airspeed Indicator findet man außerdem noch ein „Radar Warning Receiver“, welcher AI- und Multiplayertraffic im Umkreis von fünf nautischen Meilen anzeigt. In der Realität dient dieser dazu, feindliche Radarposten, das können Flugzeuge oder Bodenfahrzeuge sein, anzuzeigen, sodass der Pilot entsprechende Gegenmaßnahmen (Counter Measures) einleiten kann.

Es wurde unter anderem noch ein Automatic Flight Control System (AFCS) in das VC eingebaut. Dieses AFCS (in etwa ein Autopilot) beschränkt sich allerdings auf die Funktionen wie ILS-Gleitpfad, HDG, Kurs zum nächsten VOR und den im erstellten FSX-Flugplan halten.

Ein Highlight ist definitiv das simulierte NVG (Nachtsichtgerät, in diesem Fall ein Restlichtverstärker), welcher im Iris A10 enthalten ist. Bei Nacht muss man nur ein paar Knöpfe im VC drücken und schon erscheint alles in hellem Grün. Da der A10 gerne Nachts zuschlägt ist das ideal und sehr praktisch, denn die Sicht wird so um einiges verbessert.
Ich finde die Systemtiefe eher mittelmäßig, doch man muss bedenken, dass es bei einem Militärflugzeug durchaus Systeme geben kann, welche für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Das CDU und eventuell noch ein paar andere Sachen hätten definitiv umgesetzt werden können.

Flugdynamiken

Bis jetzt konnte der A10A von Iris Simulations punkten, bis auf eine eher mittelmäßige die Systemtiefe. Auch bei der Flugdynamik sieht es nicht anders aus. Auf Steuereingaben reagiert der A10 sehr direkt. Das erscheint mir als sehr realistisch, da eine hohe Wendigkeit und Empfindlichkeit für Luft-Boden-Angriffe unerlässlich ist. Bei sehr eng geflogenen Manövern kommt es allerdings sehr schnell zum Strömungsabriss, was daran liegt, dass die Treibstofftanks im Rumpf untergebracht sind. Das Trägheitsmoment um die Hoch- und Längstachse verringert sich durch diese Maßnahme, doch die Belastung an den Flügelwurzeln steigt.
Doch das Können des Warzenschweins entfaltet sich erst richtig, wenn im Tiefflug (low-level) unterwegs ist. Denn hier erkennt man auch, wieso die enorme Wendigkeit so unabdingbar ist. Auch in diesem Kapital weiß das Addon zu überzeugen. Die Flugdynamiken sind äußerst gelungen.

Sound

Da Iris Flight Simulation Software ja unter anderem Soundpacks in der Produktpalette hat, sollte der A10 in dieser Hinsicht nun wirklich nicht zu kurz kommen. Neben den normalen Sounds wie z.B. den Turbinen und dem Fahrwerk gibt es außerdem noch Klicksounds für die Knöpfe im Cockpit. Doch es sind auch noch ein paar Extras vorhanden, wie zum Beispiel den, bei einer Belastung von mehr als 2-g, ächzenden Piloten und den Soundeffekt der Gau-8. Neben diesen „kleinen“ Extras gibt es außerdem noch einen integrierten Cockpitsound. Hier hört man Funkgespräche zwischen dem Piloten und der Basis oder auch zwischen anderen Einheiten. Wenn die Waffensysteme scharf stellt, heißt es „…711 you’re cleared hot…“. Auch dass schafft eine ganz besondere Atmosphäre im Cockpit und ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Jeder, der das nicht mag kann es einfach abschalten, es genügt das Umlegen eines Schalters im virtuellen Cockpit. Da ich noch nie einen echten A10 hören konnte, habe ich als Referenz zahlreiche Youtube-Videos verwendet. Unter diesem Vergleich kann man das Soundset durchaus als gelungen bezeichnen. Also noch ein Pluspunkt für den A10.

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Performance

Bis jetzt gab es nichts wirklich negatives (außer die Systemtiefe), doch vielleicht sinken die Frames ja soweit nach unten, dass der A10 praktisch nur noch in einer Diashow zu begutachten ist? Nein, auch das nicht. Zwar konnte ich teilweise Einbußen im Vergleich zu Standardflugzeugen feststellen, doch selbst bei meinem System (Beschreibung unten) hakt nichts und alles läuft flüssig ab, auch mit 20 Frames im Virtuellen Cockpit. Bei so einer Detaildichte ist das meiner Meinung nach allerdings auch o.k. und zum Glück hat Iris die Performance optimiert.

Genaueres gibt’s in der Performance-Chart.

Als Addon-Flughafen hat uns der Mega Airport Frankfurt gedient, als Addon-Flugplatz der Mannheim City Airport von Flightport.

Performancechart

Fazit

Iris hat mit dem ersten Produkt der „Platin-Serie“ voll ins Schwarze getroffen und ein grandioses Kampfflugzeug für den FSX erstellt. Ein schönes Modell mit einem schönen Sound und toller Flugdynamik, was will man mehr? Eventuell eine etwas bessere Performance (doch es kommt weniger auf die Frames an, das Wichtigste ist, dass alles flüssig läuft, also ist das kein wirklich relevanter Kritikpunkt). Bei der Systemtiefe wurde allerdings zu viel gespart, hier hätte man noch einiges umsetzen können. Der A10A Thunderbolt II gehört mit ca. 40€ Kaufpreis nicht gerade zu den günstigen Flugzeug-Addons, allerdings wird dem Nutzer eine recht gute Qualität geboten, für die man gerne auch mal etwas mehr bezahlt. Viele weitere Hightlights wie das Nachsichtgerät und die animierte Gau-8 können es kaum erwarten, ausprobiert zu werden. Außerdem kann man durch die verschiedenen Texturpacks die Auflösung der Texturen noch verbessern, ein weiterer, großer Pluspunkt. Ein paar mehr Animationen wären schon gewesen, aber auch so ist das Warzenschein ein absolut empfehlenswertes Add-On für Kampfflieger. Doch auch zivile Piloten, die mal etwas anderes ausprobieren wollen, sollten einen Kauf in Erwägung ziehen.

Zusammenfassung

Hersteller: Iris Flight Simulation Software
Preis: ca. 40€
Lizenz: Payware
Erscheinungsjahr: 2010
FS-Version(en): FSX
Produktseite: Klick!
A10A Detailpic
Pro Contra
– detalliertes Design
– sehr guter Sound
– große Auswahl an Modellen
– integriertes Nachtsichtgerät
– Flugdynamik, die Laune macht
– sehr hoher Preis
– eher mittelmäßige Systemtiefe
– die Performance könnte besser sein

 

Detailbewertung

Iris Flight Simulation Software - A10A Warthog
Preis/Leistungwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Mit 38,07€ etwas hoch angesetzt, man bekommt bekommt ausreichend Qualität für sein Geld.
Kauf, Download und Installationwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Alles verflief schnell und problemlos.
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Das Manual ist in Englisch verfasst,
alles ist verständlich und ausführlich beschrieben.
Außenmodell und virtuelles Cockpitwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Viele verschiedene Modelle, gute Texturen und ein paar nette Animationen. Im VC herrscht penible Detailgenauigkeit und hervorragende Bedienbarkeit.
Systemtiefewww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Hier wurde leider zu viel gespart, vor allem am CDU.
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Ein fantastisches Soundset mit vielen Extras.
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Eine glaubhafte Flugdynamik, die Spaß macht.
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Die FPS sind teilweise nicht sonderlich hoch, allerdings läuft alles flüssig.
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In der Gesamtwertung gibt es gerechtfertigte 8,75 von maximal 10 Sternen.

Frank Kuhn für flusinews.de

Testsystem

 

Computer-Art: Desktop-PC
Hersteller, Produktbezeichnung: HP, Pavillion Slimline
Betriebssystem: Windows Vista Home Premium 64 Bit, Direct X9
verwendete Flusi Version: FSX Gold

Prozessor: Core 2 Duo E7400 2x 2.80GHz
Arbeitsspeicher: 4096MB
Grafik: NVidia GeForce GT 220
Festplatte: 640GB SATA 3,0 GB/Sekunde

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Autor

Hallo, ich bin Frank und schreibe seit 2011 für flusinews.de. Damals war unsere Website ein kleines Hobbyprojekt, heute eine wichtige Stimme in der Flugsimulator-Szene – auch wenn wir immer noch in unserer Freizeit schreiben. Auf flusinews.de kümmere ich mich um alles, was irgendwie mit Inhalten zu tun hat. Am liebsten schreibe ich ausführliche Hintergrundberichte über Themen, welche die Szene bewegen.

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