Aerofly FS 2 von IPACS ist jetzt etwas mehr als ein Jahr alt, die Entwickler waren im Mai auf der Flugsimulator Konferenz in Paderborn (flusinews.de Bericht lesen) vertreten und begeisterten dort mit ihrem Simulator sowie einer Virtual-Reality-Brille. Grund genug, einen zweiten Blick auf das Programm zu werfen. Natürlich haben wir uns auch die kostenfreie Utah-Erweiterung sowie das DLC „Northeastern USA“ und Orbx Innsbruck näher angesehen. Alles Weitere jetzt in der Neuauflage des flusinews.de Testberichts!

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Kauf, Download und Installation

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Erhältlich ist Aerofly FS 2 nach wie vor ausschließlich als Download via Steam, ein entsprechendes Benutzerkonto sowie eine aktive Internetverbindung werden vorausgesetzt. Für 44,99€ gelangen dann satte 30GB durch die Internetleitung. Darüber hinaus steht ein optionaler 65GB großer Download mit höher aufgelösten Luftbildtexturen zur Verfügung. Die Erweiterung „Northeastern USA“, welche das Gebiet rund um New York City beinhaltet, kostet 14,99€ und ist 16GB groß. Innsbruck schlägt bei Steam mit 31,95€ zu Buche und benötigt 2GB freien Speicherplatz. Alternativ kann die Szenerie auch direkt bei Orbx für AUD$39,95 gekauft werden, Vorbesitzer der FSX/P3D-Version erhalten 40% Rabatt. Außerdem ist noch die gesamte Schweiz als Erweiterung für 14,99€ erhältlich, dieses DLC haben wir jedoch nicht getestet.

Die Benutzeroberfläche

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Das Menü von Aerofly FS 2 ist ziemlich einfach zu bedienen und sorgt damit schon einmal für einen unkomplizierten Einstieg. Bereits nach wenigen Minuten ist man startklar, der Simulator muss nicht erst aufwendig konfiguriert werden.

Allerdings ist erscheint die Benutzeroberfläche zunächst etwas ungewohnt, so sehen die Bedienelemente auf dem Bildschirm ziemlich groß aus. Das ist grundsätzlich zwar kein Problem und tut der Bedienbarkeit keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. Aber man braucht kurz, um sich an das Design zu gewöhnen. Laut IPACS ist das Aussehen der Tatsache geschuldet, dass man die Einstellungen problemfrei mit Maus, Tastatur oder Joystick vornehmen können soll, und das auch bei der Nutzung von Virtual-Reality-Geräten.

Außerdem könnte die Joystickbelegung noch einen Tick intuitiver sein, grundsätzlich ist das aber alles gut umgesetzt. Problematisch ist allerdings die mögliche Doppelbelegung von Tasten. So kann es vorkommen, dass ein Knopf auf dem Joystick auf einmal zwei unterschiedliche Funktionen hat. Dies sollte nicht möglich sein. Die vorhandene Hardware (Joystick + Ruderpedale) wird problemfrei erkannt, auch TrackIR sowie das Oculus Rift und die HTC Vive sind kompatibel.

Produktumfang des Aerofly FS 2

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Mit insgesamt 17 Flugzeugen kommt Aerofly FS 2 daher, und da ist für jeden Geschmack etwas dabei: GA-Flugzeuge, Airliner, Kampfjets, Segelflugzeuge, Warbirds aus dem 2. Weltkrieg, ein Learjet sowie mehrere Kunstflugmaschinen.

Die Standard-Szenerie beinhalten die US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona inklusive fast allen Flugplätzen. Northeastern USA deckt dann einen Teil der Ostküste ab, mit New York City als hochdetaillierter Stadt-Szenerie. Als Startplatz können alle Runways, eine oder mehrere Bodenpositionen oder auch der Endanflug auf eine Landebahn ausgewählt werden. Das ist ideal, um Anflüge zu trainieren, allerdings wäre eine Orientierung an den realen Bodenpositionen für die Zukunft wünschenswert. Funktionen wie reales Wetter oder die Synchronisation der Zeit mit der Systemzeit fehlen leider genauso wie eine Simulation der Luftraumüberwachung (ATC) und AI-Flugverkehr. Immerhin arbeiten die Entwickler derzeit an einem ATC-Modul, ein Zeitplan besteht aber noch nicht.

Weiterhin existieren noch ein umfangreiches Wiki sowie ein Online-Handbuch mit zahlreichen Informationen. Wer mit der Flugsimulation noch nie in Berührung gekommen ist, der ist in der mitgelieferten Flugschule gut betreut und bekommt dort in 21 – vielleicht etwas langgezogen –Lektionen eine umfangreiche Einführung in die Welt des Fliegens. Was wir uns noch wünschen würden: ein besseres Kamerasystem. Zwar kann man sich um Cockpit frei bewegen, was wirklich toll ist. In der Außenansicht sind die Funktionen aber ziemlich beschränkt, so gibt es z. B. keine freie Kamera. Es bleibt zu hoffen, dass IPACS hier noch zusätzliche Funktionen implementiert.

Die Szenerie

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Die Flächenszenerie

Bei der Szeneriedarstellung setzt Aerofly FS 2 im Gegensatz zu vielen anderen Flugsimulatoren auf fotoreale Bodentexturen auf Basis von Satellitenbildern. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass der Wiedererkennungswert der Umgebung wirklich sehr hoch ist. Auf der anderen Seite brauchen Fotoszenerien natürlich auch wesentlich mehr Speicherplatz als etwaige Landclass-Lösungen. Deshalb waren die Luftbilder abseits wichtiger Flugplätze im Aerofly zu Beginn relativ niedrig aufgelöst, um den benötigten Speicherplatz so gering wie möglich zu halten. Glücklicherweise besserte IPACS hier recht schnell nach und stellte ein optionales Update mit besseren Texturen zur Verfügung. Sofort ins Auge fällt, dass die Fotoszenerien selbst in großer Entfernung noch messerscharf dargestellt werden. Verwaschene Texturen in der Ferne sucht man hier vergeblich.

Leider wurden bisher noch keine Wassermasken eingebaut, sodass sämtliche Meere und Gewässer lediglich eine Textur ohne spezielle Wassereffekte wie Reflexionen oder Wellen sind. Auch Nachteffekte fehlen bisher gänzlich, sodass die Szenerie aufgrund von fehlender Straßenbeleuchtung sehr dunkel ist. Da helfen auch die gelungenen Nachttexturen der Gebäude nicht. Grundsätzlich kann die gesamte Erde beflogen werden, allerdings sind nur einzelne Gebiete detailliert mit Flughäfen und hoch aufgelösten Bodentexturen ausgestattet. Es ist also möglich, von New York nach San Francisco zu fliegen – dazwischen befindet sich dann aber nur ein sehr niedrig aufgelöster Untergrund und Flughäfen existieren auch nicht.

Ein weiterer Nachteil von Fotoszenerien ist zumeist auch das fehlende Autogen. Leider wurde im Simulator auf die flächendeckende Platzierung von Gebäuden verzichtet, sodass die Darstellung in dicht besiedelten Gebieten mit wenig Vegetation wie der Metropole Los Angeles doch sehr flach und deshalb unschön wirkt. In weniger dicht besiedelten Regionen ist das Bild besser, denn hier sorgen reichlich Bäume für einen realistischen Eindruck – die fehlenden Häuser stören fast nicht mehr. In den Großstädten der Westküste, darunter San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Las Vegas, sind jedoch wirklich viele 3D-Gebäude platziert worden, um einen realistischen Eindruck zu vermitteln. Das gelingt auch. Grundsätzlich gilt: Je größer eine Stadt ist, desto detaillierter wird sie dargestellt. Schon wäre es aber, wenn auf den Straßen auch etwas Verkehr unterwegs wäre, denn so wirkt die Welt recht verlassen.

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Von seiner besten Seite zeigt sich Aerofly FS 2 jedoch bei der Darstellung von beeindruckenden Landschaften. So lädt Monument Valley mit seinen imposanten Gesteinsformationen zu wunderbaren Sightseeing-Flügen während der Dämmerung ein. Auch der Grand Canyon sieht dank der hochaufgelösten Texturen einfach nur fantastisch aus. Einen ordentlichen Schritt nach vorne macht das DLC „Northeastern USA“, wenn es um die Szeneriedarstellung geht. Das gesamte Stadtgebiet von New York ist in einem Detailgrad und einer Gebäudedichte nachgebildet worden, die derzeit ihresgleichen sucht. Hier bekommt der virtuelle Pilot tatsächlich das Gefühl, mittendrin im „Big Apple“ zu sein. Die Wolkenkratzer, die Freiheitsstatue, alles passt und sieht wunderbar aus – ganz besonders die Gebäudeschatten in den Häuserschluchten! Leider nimmt die Autogendichte ab, je weiter man sich von Manhattan entfernt – ins Auge fallen dann wie bereits an der Westküste größere Flächen ohne jegliche Gebäude, was in Anbetracht des hohen Potenzials wirklich schade ist.

Orbx Innsbruck

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Ganz anders sieht es da schon mit Innsbruck von Orbx, die wohl detaillierteste Szenerie für Aerofly FS 2. Nicht nur macht sich die unerreichte Schärfe der Fototexturen und des Geländes aufgrund der dortigen Topografie besonders gut. Auch das Autogen ist nahe an der Perfektion platziert worden. Bäume stehen da, wo sie hingehören, und zwar ordentlich dicht. Die Häuser besitzen je nach dem realen Vorbild unterschiedliche Größen und fügen sich perfekt in die Landschaft ein. Zusammen mit den zahlreichen 3D-Objekten ergibt sich beinahe die perfekte Immersion, gerade auch deshalb, weil das Autogen selbst in der Entfernung noch sichtbar ist. Der Airport selbst glänzt in einem äußerst hohen Detailgrad und mit gelungenen sowie messerscharfen Texturen.

Da kommt wirklich Freude auf, zumal die Schatteneffekte während der Dämmerung einfach nur fantastisch aussehen. Sogar Straßenbeleuchtung wurde seitens Orbx implementiert, leider ist diese auch Tagsüber sichtbar – das kann also noch verbessert werden. Sonst überzeugt Innsbruck auf einem durchgehend hohen Niveau und sieht in vielerlei Hinsicht besser aus als die Version für den FSX/Prepar3D (flusinews.de Review lesen). Schade, dass das Gebiet nur vergleichsweise klein ist. Wenn das der Weg ist, den Aerofly FS 2 bei den Szenerien gehen wird, dann darf man jedenfalls auf eine glorreiche Zukunft hoffen!

Die Flughäfen

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Die Qualität der umgesetzten Flughäfen und Airfields kann überzeugen. Auch hier gilt wieder: je größer und bekannter der Platz, desto detaillierter ist er umgesetzt worden. Großflughäfen wie La Guardia, JFK, Los Angeles oder San Francisco haben eine akkurate Nachbildung mit hohem Wiedererkennungswert erhalten, auch wenn nicht jeder Grashalm und jede kleine Wartungshütte enthalten sind.

Bei den Flugplätzen ist das Bild unterschiedlich. Weisen die Plätze an der Westküste oft einen relativ geringen Detailgrad mit wenigen Gebäuden und Objekten auf, sind Airfields im Paket „Northeastern USA“ ziemlich detailliert erstellt worden und wirken wesentlich vollständiger. Das ist manchmal schade, denn besonders schön gelegene Flugplätze wie Sedona in Arizona wirken so ziemlich kahl und spartanisch. Dennoch: der Fortschritt seitens IPACS ist hier erkennbar.

Die Flugzeuge

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Alle 17 Luftfahrzeuge aus Aerofly FS 2 sind nicht nur mit einem Außenmodell, sondern auch mit einem virtuellen Cockpit ausgestattet. Ein 2D-Panel existiert nicht. Von der Modellierung her sind alle Flugzeuge sowohl innen als auch außen ziemlich gut getroffen worden, speziell die Cockpits machen mit den 3D-Instrumenten sowie den zahlreichen Schaltern einen wirklich guten Eindruck. Außen ist alles vorhanden, was es braucht: Antennen, Lichter, funktionierende Landeklappen und Fahrwerke. Einzig und allein bei der Boeing 737-500 kommt komischerweise ein Cockpit der Boeing 737-200 zum Einsatz – da passt was nicht.

Die Texturen sind entgegen der wirklich gelungenen Modellierung etwas ambivalent. Außen wirken sie trotz der überaus gelungenen Bumpmaps leider oft etwas unscharf, speziell bei den Passagierflugzeugen. Das fällt im Normalbetrieb zwar kaum auf, bei der genaueren Betrachtung aber leider schon. Auch die Reflexionen passen noch nicht bei allen Flugzeugen, je nach Stand der Sonne und dem Einfallswinkel des Lichts wirken die Modelle von außen her etwas künstlich, unter anderem die C172, die C90B und der A320.

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Im Cockpit hingegen sieht es viel besser aus, hier können die Texturen auf ganzer Linie überzeugen. Nicht nur die Schärfe ist exzellent, auch die Materialen machen einen realistischen Eindruck, egal ob Plastik, Metall oder Leder. Insgesamt sind die virtuellen Cockpits auf einem sehr hohen Niveau vorhanden und auch die Außenmodelle können sich mit kleinen Abstrichen wirklich sehen lassen.

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Alle Aerofly FS 2 Nutzer sollten aber wissen: es handelt sich hier nicht um einen Study-Level-Simulator. Das heißt? Systemtiefe ist kaum bis gar nicht vorhanden. Dies ist nicht zwingend ein Makel, ist es von den Entwicklern doch so gewollt. Im aktuellen Zustand ist es jedoch lediglich möglich, die Radiofrequenzen zu ändern, Lichter an- und auszuschalten sowie einfache Funktionen des Autopiloten und der Navigationsinstrumente zu nutzen. Alle anderen Schalter im Cockpit sind nicht klickbar. Selbst Startup-Prozeduren sind nicht möglich, die Flugzeuge sind permanent „an“. Auf der FS Konferenz in Paderborn wurde uns allerdings mitgeteilt, dass man die Systeme und Triebwerke der Maschinen in Zukunft auch ausschalten können soll – immerhin, Besserung ist also in Sicht. Aber mit systemtiefen Flugzeugen wird in Zukunft trotzdem kaum zu rechnen sein.

Das ist auch nicht weiter schlimm, will Aerofly FS 2 sich doch in erster Linie darauf konzentrieren, das Gefühl des Fliegens korrekt auf den heimischen Computer zu bringen. Und das funktioniert überraschend gut, denn das Flugverhalten der Maschinen wirkt in der Tat ziemlich authentisch, speziell bei den Kleinflugzeugen. Der Input wird sehr direkt im Simulator umgesetzt, egal ob es sich um Steuereingaben und mehr Schub handelt. Seitenwind hat erhebliche Auswirkungen auf die Flugdynamiken – das Fluggefühl ist generell extrem lebendig und somit vielfach überzeugender als in anderen Simulatoren.

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Je nach Typ fliegen sich die Maschinen sehr instabil (Kunstflugzeuge) oder eben relativ träge (die Passagierjets), sodass es selbst für den geübten PC-Piloten noch etwas zu lernen gibt. Mit der Pitts abzuheben ist nämlich gar nicht so einfach. Laut IPACS wird Aerofly FS 2 mittlerweile sogar von realen Kunstflugpiloten zum Training verwendet. Wunderbar simuliert wird hier der Spin bei einem Strömungsabriss, sodass anspruchsvolle akrobatische Manöver möglich sind, von denen man in anderen Simulatoren nur träumen kann.

Die Performance

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Hier punktet Aerofly FS 2 wie fast kein anderer Simulator. Die Performance ist wirklich unglaublich gut. Bildwiederholungsraten von über 100FPS sind selbst bei maximalen Einstellungen und einer Auflösung von 2160 x 1440p keine Seltenheit, auch wenn sehr dicht besiedelte Gebiete wie New York City natürlich für einige Schwankungen sorgen. Trotzdem: der Aerofly rennt und rennt und rennt, er ist einfach nicht in die Knie zu bekommen. Selbst performancegeplagte FS-Piloten mit einem eher schwachen System dürften hier ein relativ gutes Ergebnis erzielen. Viel wichtiger sind die hohen Bildwiederholungsraten und der flüssige Ablauf aber für Nutzer von Virtual Reality Brillen. Hier sind hohe FPS essenziell für ein realistisches Spieleerlebnis.

Fazit und Ausblick zu Aerofly FS 2

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Aerofly FS 2 ersetzt derzeit keinen Simulator auf Schulungsniveau. Das soll er aber auch gar nicht, wie Torsten Hans auf der FS-Konferenz 2017 in Paderborn noch einmal klarstellte. Man solle den Aerofly nicht anstatt eines anderen Programmes nutzen, sondern zusätzlich. Denn dann kann er seine Stärken auch voll entfalten: die unglaublich gute Performance, die lebendigen Flugdynamiken und die in Ballungsgebieten beeindruckende Szeneriedarstellung, insbesondere in New York City und Innsbruck. Und das sind auch die Gründe, warum Aerofly FS 2 nicht nur für Anfänger interessant ist. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich insbesondere für Liebhaber von Fotoszenerien und Feierabendflieger, die nicht immer Lust auf aufwendige Prozeduren haben. Den Simulator anwerfen, Startpunkt und Flugzeug auswählen und schon kann das Sightseeing losgehen. Darüber hinaus kommen Besitzer von Virtual Reality Brillen aufgrund der fantastischen Performance wohl kaum um diesen Simulator herum.

Das täuscht natürlich nicht darüber hinweg, dass noch einiges getan werden muss. Außer bei der Ablaufgeschwindigkeit gibt es noch überall offene Baustellen, im Besonderen die noch lückenhafte Autogen-Darstellung, fehlende Wassermasken als auch die geringe Systemtiefe der Flugzeuge. Immerhin hat IPACS in vielen Punkten bereits Nachbesserungen angekündigt. Trotzdem fehlt es derzeit an einer langfristigen Prognose seitens der Entwickler, denn die aktuelle Roadmap ist ziemlich dürftig und listet außer ein paar neuen Funktionen für den Autopiloten nur noch die Möglichkeit zur Radionavigation und das geplante ATC-Modul.

Entwickler:IPACS
Lizenz:Payware
Preis:
  • Basisprogramm: 44,99€
  • Northeastern USA: 14,99€
  • Orbx Innsbruck: AUD$ 39,95 // 31,95€
Erscheinungsjahr:2016
kompatibel mit:64-Bit Versionen von Windows 7, 8, 10
Produktseite:Steam:

Orbx Direct:

Pro

  • in Ballungsgebieten beeindruckende Szeneriedarstellung
  • moderne Grafik
  • überzeugende und realistische Flugdynamiken
  • große Auswahl an Default-Flugzeugen
  • herausragende Ablaufgeschwindigkeit
  • ideal für Virtual Reality
  • motiviertes Entwicklerteam

Contra

  • kaum Systemtiefe möglich
  • keine Simulation von Wetter, Uhrzeit
  • kein AI-Verkehr und ATC
  • Szenerieabdeckung stark ausbaufähig

Auszeichnungen

-keine

Frank Kuhn für flusinews.de

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Testsystem

Computer-Art: Desktop-PC
Hersteller, Produktbezeichnung: Eigenbau
Betriebssystem: Windows 10 Home, 64bit

Mainboard: ASRock Z170 Gaming K4
Prozessor: Intel Core i7-6700k @4×4,2GHZ
Arbeitsspeicher: 16GB DDR-4 (2x 8GB)
Grafik: NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB
Festplatte (OS): Intenso SSD Sata III
Festplatte (Aerofly FS 2): Seagate ST1000DM003-1SB102

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Autor

Hallo, ich bin Frank und schreibe seit 2011 für flusinews.de. Damals war unsere Website ein kleines Hobbyprojekt, heute eine wichtige Stimme in der Flugsimulator-Szene – auch wenn wir immer noch in unserer Freizeit schreiben. Auf flusinews.de kümmere ich mich um alles, was irgendwie mit Inhalten zu tun hat. Am liebsten schreibe ich ausführliche Hintergrundberichte über Themen, welche die Szene bewegen.

Bisher 2 Kommentare

  1. Karl-Heinz Röder Antworten

    Hallo Frank,

    danke für den fairen Bericht über aerofly FS 2.
    Das Thema mangelnde Systemtiefe hast du ja angesprochen.

    Nach dem Update mit der Dash8 sieht es nun aber doch etwas anders aus.
    Zwar sind noch nicht alle Features enthalten (Spritverbrauch, Startprozedur), trotzdem ist ein beträchtlicher Zuwachs zu verzeichnen. Dies betrifft nicht nur die Dash, sondern auch die anderen Airliner.
    Vielleicht machst du ja noch einmal einen Nachschlag speziell zur Systemtiefe der nun aktuellen Version?

    Grüße
    Karl-Heinz

  2. Hallo Karl-Heinz,
    das Update ist uns natürlich nicht verborgen geblieben. Tatsächlich wurden die Autopiloten der Airliner ordentlich aufpoliert, und auch die Dash macht einen guten Eindruck. Aktuell fehlt es aber an Ressourcen, das zu testen und einen Nachtrag zu verfassen.

    Warten wir mal ab, was IPACS noch so ankündigt…

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