Im August veröffentlichte Flight1 seine Garmin GTN 650 und GTN 750 GPS-Geräte für den FSX und Prepar3D endlich als preislich attraktives Komplettpaket. Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um uns die GTN Complete Edition einmal näher anzusehen. Warum diese Avionik-Systeme ein richtiges Must-Have sind, erfahrt Ihr jetzt im flusinews.de Review!

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Kauf, Download und Installation

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Die GTN Complete Edition kann derzeit ausschließlich direkt bei Flight1 über den hauseigenen Wrapper erworben werden, die Kosten belaufen sich auf $64,95 (nach aktuellen Kurs ca. 55€). Unterstützt werden der FSX, FSX:Steam sowie Prepar3D v3/v4, separate Käufe entfallen seit dem neuen Komplettpaket. Die Bezahlung erfolgt entweder über Kreditkarte oder PayPal direkt im Wrapper, außerdem gibt es eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie.

Zwar ist die GTN Complete Edition selbst lediglich ein paar Megabyte groß, allerdings muss noch zwingend der kostenfreie Garmin Trainer heruntergeladen und installiert werden. Dieser umfasst aufgrund einer umfangreichen Datenbank ca. 6,7 GB, kann aber auch auf einer anderen Festplatte installiert werden. Bei dieser Gelegenheit ein Hinweis zu den Navigationsdaten: Bereits seit der Version 1.08 wird der Garmin Trainer in der v5 genutzt, welcher auch weltweite Geländedaten beinhaltet. Der separate Kauf der Garmin-Software ist deshalb nicht mehr notwendig, wenn man auch außerhalb der USA Geländedaten benötigt!

Produktumfang und Handbücher der GTN Complete Edition

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Nach der Installation befinden sich auf dem Desktop insgesamt fünf Verknüpfungen zum GTN. Da wäre zum einen der Konfigurator, mit dem sich die GPS-Systeme sehr einfach als 2D-Panel in alle verfügbaren Luftfahrzeuge einbauen lassen. Zudem können die verschiedenen Geräte, im Konfigurator „Units“ genannt, noch weiter angepasst werden. Will man z. B. ein GTN 750 und ein GTN 650 nutzen, so kann man bei einem Gerät COM1/NAV1 für die Radiofrequenzen, bei dem anderen COM2/NAV2 auswählen. Auch die TAWS-Stimme lässt sich zwischen männlich und weiblich ändern.

Mit dem Update-Tool ist es möglich, problemfrei auf eine neue Simulatorversion (z.B. von P3D v4.0 auf v4.1) zu aktualisieren. Leider muss man für anderweitige Updates stets eine aufwendige Neuinstallation des GTN vornehmen. Das ist schade und unpraktisch. Eine Aktualisierung der Navigationsdaten oder Charts über Dienste wie Navigraph oder NavDataPro ist nicht möglich. Wer die Datenbanken aktuell halten möchte, der muss entsprechend professionelle Angebote von Garmin oder Jeppesen zu ebenso professionellen Preisen nutzen. Die mitgelieferten Daten stammen vom Ende des Jahres 2016.

Neben dem Update-Tool für die GTN Complete Edition existiert noch ein 18-seitiges, auf Englisch verfasstes PDF-Handbuch, welches die Flight1-Tools erklärt und einen sehr grundlegenden Überblick über die Geräte gibt. Zwei weitere Manuals dokumentieren kurz und bündig die Erstellung von Benutzer-Wegpunkten, Flugplänen außerhalb des Simulators und für spezielle Flugzeugtypen angepasste Checklisten. Nun könnte man meinen, dass die Dokumentation insgesamt etwas dünn wäre. Dies ist allerdings nicht der Fall, schließlich liefert der Garmin Trainer für das GTN 650 einen 94 Seiten langen Cockpit Reference Guide (CRG) sowie einen 556 Seiten umfassenden Pilot‘s Guide mit. Für das GTN 750 umfassen die Handbücher gar 104 (CRG) respektive 668 Seiten (Pilot’s Guide). Das ist reichlich Lesestoff und wahrscheinlich mehr, als man jemals für den Betrieb der Geräte im Flugsimulator benötigen wird. Empfehlenswert sind zudem die kurzen Tutorial-Videos auf dem Youtube-Kanal von Garmin.

Integration ins virtuelle Cockpit

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Da mittlerweile eigentlich niemand mehr das 2D-Cockpit nutzt und Add-Ons auch nicht mehr mit einem eben solchen ausgestattet werden, ist die Integration der GTN Complete Edition in das virtuelle Cockpit von beliebten Add-Ons ein kritischer Faktor. Glücklicherweise hat es sich bereits kurz nach Veröffentlichung der GTN-Serie durchgesetzt, dass Drittentwickler ihre Maschinen auch mit einer entsprechenden Option ausstatten. Darunter sind Größen wie A2A Simulations, Alabeo, Carenado, Just Flight, Flysimware, RealAir und MILVIZ. Klar, es gibt immer einige Maschinen, bei denen man die Integration schmerzlich vermisst, unter anderem sind das in unserem Fall die Twin Otter von Aerosoft und ein paar ältere Carenado-Maschinen (C210). Dennoch ist die Abdeckung mittlerweile wirklich gut.

Die GPS-Geräte

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Nach dieser Einführung schauen wir uns mit dem GTN 750 und dem GTN 650 die zwei verschiedenen GPS-Systeme an, welche in der GTN Complete Edition mitgeliefert werden. Beide Geräte kommen nur mit wenigen analogen Tasten aus, bedient werden sie durch einen Touchscreen, ähnlich wie bei modernen Smartphones oder Tablets. Lediglich zwei richtige Tasten existieren, das ist einmal der Home-Button, welcher den Benutzer auf die Startseite mit der Funktionsübersicht bringt, und der Direct-To-Button. Wer sich mit dem GNS430/530 auskennt, wird die Funktion dieses Knopfes schon kennen: Nach Eingabe eines Wegpunktes, das kann ein Flughafen, aber auch ein VOR sein, erstellt das GPS eine Route direkt dorthin.

Des Weiteren gibt es zwei Drehschalter (einen doppelten, einen einfachen), mit denen die Radio-Frequenzen und die Audio-Lautstärke eingestellt werden können. Ersteres geht aber auch wesentlich komfortabler via Touch-Eingabe, aber seitens Garmin wollte man vermutlich noch ein wenig analoges Flair wahren.

GTN 750

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Das GTN 750 kommt mit einem 6,9‘‘ großen Touchscreen (Bildschirmdiagonale) daher und ist eine richtige Offenbarung. Durch die riesige Moving-Map und das Farbdisplay hat man stets ein ideales Situationsbewusstsein. Unter anderem auch deshalb, weil etwaige Hindernisse wie Schornsteine oder Antennenmasten in der Datenbank hinterlegt sind. Wahlweise kann noch die Anzeige des Terrain Awareness and Warning System (TAWS) über die topografische Karte gelegt werden, was insbesondere bei Flügen in den Bergen einen großen Mehrwert bringt.

Moving Map

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Überhaupt lässt sich die Moving Map, das Herzstück des GTN 750, in hohem Maße an den eigenen Bedarf anpassen. Die Anzeige von Airways lässt sich in mehreren Stufen an- und abschalten, Luftverkehr kann eingeblendet werden, der Detailgrad der Karte lässt sich ebenfalls einstellen. So lassen sich z. B. selbst kleinere Städte, Flüsse und Straßen mit Namen auf dem Display wiederfinden. Zahlreiche weitere Konfigurationsmöglichkeiten zur Orientierung (North Up, Track Up), der automatischen Zoomfunktion und vielem mehr finden sich im Einstellungsmenü.

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Das TCAS warnt vor Flugverkehr

In jeder Ecke der Anzeige findet sich zudem ein sogenanntes „User Field“. Hier kann eine Vielzahl von Daten angezeigt werden, darunter Windrichtung und -geschwindigkeit, der aktuelle Groundspeed, die Zeit bis zur Ankunft am Ziel oder die aktuelle Uhrzeit. Es können aber auch spezielle Funktionen eingestellt werden, beispielsweise das Unterdrücken von Warnmeldungen des TAWS, oder Shortcuts, welche dann ohne Umwege Unterseiten wie die Flugplan- oder die Nearest-Seite aufrufen. Damit auch beim Rollen zur Startbahn nichts schiefgeht, sorgt SafeTaxi® für eine Abbildung des Flughafens auf dem Display, wenn eine hohe Zoomstufe gewählt ist. Natürlich steht dieses Feature in erster Linie auf großen Airports zur Verfügung, denn auf einem Grasplatz mit einer Runway und ein paar Parkpositionen kann man sich nur schwer „verfahren“.

Flugplanung

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Flugpläne sind mit dem GTN 750 schnell eingegeben

Schauen wir uns nun an, wie der Flugplan eingegeben wird. Dies erfolgt ähnlich wie bei einem Auto-Navigationsgerät: komfortabel über den Touchscreen. Die Wegpunkte werden einfach nacheinander eingegeben, zudem können bei größeren Flughäfen auch Standard Instrument Departures (SIDs) oder Standard Terminal Arrival Routes (STARs) ausgewählt werden. Dies alles funktioniert so kinderleicht und schnell, dass die Flugplanung sogar richtig Spaß macht. Dafür sorgt sicherlich auch die praktische Fast-Find-Funktion, quasi eine Art Auto-Vervollständigen. Im Preview-Modus kann die Route zudem vorab betrachtet werden, außerdem lassen Holdings oder zusätzliche Waypoints schnell in den Flugplan einfügen – praktisch, wenn man vor dem Anflug noch etwas Höhe abbauen muss oder die Landebahn noch nicht freigegeben ist.

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Hier ein SAR-Pattern für einen Suchflug über der Nordsee

Für virtuelle Rettungspiloten gibt es noch die Möglichkeit, sogenannte SAR-Raster zu erstellen und dann abzufliegen. Damit können Suchgebiete gezielt nach abgestürzten Flugzeugen, verunglückten Schiffen oder vermissten Personen durchsucht werden Wer selbst die Augen offen halten möchte, kann das sogar den Autopiloten erledigen lassen. Flight1 hat das GTN nämlich so programmiert, dass es sich nahtlos in die Autopiloten-Logik des Flugsimulators integriert.

Änderungen am Flugplan lassen sich übrigens auch blitzschnell direkt auf der Moving-Map vornehmen. Dafür einfach „Graphically Edit FPL“ aktivieren und dann den den Flugplan auf dem Touchscreen zum bevorzugten Waypoint ziehen. „Done“ anlicken und schon ist es geschafft. Wenn’s mal schnell gehen muss empfiehlt sich die Direct-To-Funktion. Hier einfach den Zielflughafen eingeben oder aus der Liste mit den nächsten Airfields auswählen. Schon geht’s los. Das Ganze ist wirklich wahnsinnig intuitiv gelöst und kein Vergleich zu den komplizierten Untermenüs des GNS430/530.

Weitere Funktionen

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Immer parat: Airport Charts direkt auf dem GTN 750 (leider nur für die USA)

Es würde etwas den Rahmen sprengen, jetzt alle Funktionen des GTN 750 näher zu erläutern. Deshalb nur ganz kurz noch ein paar Worte zu den wichtigsten Unterseiten. Traffic und Terrain sind weitestgehend selbsterklärend und ohnehin in die Moving-Map integriert, die Wetter-Seite hat in der Flight1 GTN Complete Edition keine Funktion.

Einen richtigen Mehrwert bringt die Charts-Seite. Hier kann man direkt auf dem riesigen Bildschirm im Cockpit Anflugkarten von Jeppesen betrachten, was enorm hilfreich ist. Leider ist das Kartenmaterial auf Nordamerika beschränkt und kann auch nicht aktualisiert werden – jedenfalls nicht zu bezahlbaren Preisen. Neben den Karten existiert noch die Waypoint-Info, welche z. B. Funkfrequenzen von Airports, VORs oder auch das Layout eines Flughafens anzeigt. Das Geniale an den Funkfrequenzen: Man muss sie nicht erst eindrehen, einfach anklicken und schon ist sie als Standby-Frequenz eingestellt. Komfortabler geht’s nicht mehr.

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Ebenfalls praktisch: Checklisten auf dem GTN

Ebenfalls sehr praktisch ist die Checklisten-Funktion. Hier können Checklisten im digitalen Format geöffnet und dann auch abgehakt werden. Das spart lästigen Papierkram oder ein zweites Fenster auf dem Bildschirm, in welchem das PDF-Handbuch eines Flugzeuges geöffnet ist. Alles kann direkt im Flugsimulator gemacht werden. Jeder Benutzer kann eigene Checklisten erstellen oder einfach die entsprechenden Dateien aus dem Internet herunterladen. Eine Auswahl gibt es unter anderem hier.

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Hier die VCALC-Funktion

Da GA-Maschinen nur selten mit einem FMS ausgestattet werden, muss der Pilot die Vertikale Navigation (VNAV) stets selbst übernehmen. Im GTN gibt es das praktische Tool „VCALC“, mit dem der benötigte Vertical Speed automatisch berechnet wird, um auf einer beliebigen Höhe an einem beliebigen Waypoint anzukommen. Hier ein kurzes Beispiel: Ich will einen RNAV-Approach auf KBVS Skagit durchführen, als Transition habe ich BARKL gewählt. Die Transition-Altitude beträgt laut Anflugkarte 5000 Fuß. Also wähle ich im Reiseflug die entsprechende Transition aus, stelle die Höhe ein und setze noch ein Häkchen bei „Display Messages“. Jetzt bekomme ich eine Nachricht, sobald der Top of Descent erreicht ist. Gleichzeitig wird ständig der Vertical Speed berechnet, mit dem ich sinken muss, um rechtzeitig auf der korrekten Höhe zu sein. Verschiedene VS-Profile sind dabei frei wählbar.

GTN 650

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GTN 650 in der Piper Arrow

Das GTN 650 ist mit gerade einmal 4,9‘‘ Bildschirmdiagonale wesentlich kleiner als das GTN 750 und damit in etwa so groß wie ein handelsübliches Smartphone. Der Funktionsumfang ist mit dem GTN 750 zwar fast identisch (die Charts-Anzeige fehlt), allerdings fällt die Bedienung des kleineren Gerätes doch etwas schwerer. Gerade die Moving-Map wirkt sehr gequetscht, beim größeren Bruder ist da einfach mehr Platz. Selbstverständlich kann Flight1 da nichts für, vielmehr wurde das GTN 650 bewusst von Garmin so entwickelt – nicht jeder hat in seinem Cockpit ausreichend Raum, um ein großes GTN 750 unterzubringen.

So stellt das GTN 650 in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung zum GTN 750 dar. Das kleine Gerät macht sich aber auch in GA-Maschinen wie der Just Flight Piper Arrow oder der Piper Comanche von A2A gut, da hier ohnehin nicht wahnsinnig viel Raum für GPS-Systeme ist. Zumal die Bedienbarkeit auch wesentlich höher ist als beim vergleichbaren GNS430 – der Einbau lohnt sich also auch hier. Leider wird aktuell noch kein „Crossfilling“ unterstützt. Das bedeutet: Benutzt man mehr als ein GTN-Gerät von Flight1 im Cockpit, so kann der eingegebene Flugplan nicht vom einen auf das andere GPS übertragen werden. Das ist schade, allerdings arbeitet Flight1 wohl an einer Lösung, die dann als kostenpflichtiges Update erscheinen soll.

Performance

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Logischerweise ist die Performance ein kritischer Faktor, wenn es um Einbaugeräte wie das GTN 650 und GTN 750 von Flight1 geht. Denn wenn die Bildwiederholungsraten durch die Systeme in den Keller gehen, bringen die besten Features nichts. Dies ist zum Glück nicht der Fall. Tatsächlich konnten wir im Test keine nennenswerten Performance-Einbußen feststellen. Das liegt wohl auch daran, dass der Garmin Trainer, auf dem die GTN Complete Edition basiert, außerhalb des Flugsimulators läuft.

Fazit zur GTN Complete Edition

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Mit dem Garmin GTN 650 und GTN 750 ist Flight1 ein wahrhaftig genialer Wurf gelungen. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine der besten Innovationen, die in den letzten Jahren auf dem Markt für den FSX und Prepar3D erschienen sind. Ein wahnsinniger Funktionsumfang und der kinderleichte Umgang mit den Geräten bringen einen so hohen Mehrwert in den Flugsimulator, dass man über Mankos wie nicht aktualisierbare Navigationsdaten und die fehlende Crossfill-Funktion leicht hinwegsehen kann.

Durch die Zusammenfassung der einzelnen Geräte zur GTN Complete Edition ist die moderne Avionik jetzt auch endlich zu einem sehr attraktiven Preis erhältlich. Deshalb verleihen wir den flusinews.de Hot Tipp und empfehlen allen Piloten von GA-Maschinen oder Businessjets, sich diese Erweiterung einmal anzusehen. Doch Vorsicht: Wer einmal mit den GPS-Systemen unterwegs war, der kann nicht mehr ohne. Die Vorteile des Touchscreen-Interfaces lernt man einfach wahnsinnig schnell lieben.

Entwickler:Flight1 Software
Lizenz:Payware
Getestete Version:2.03
Preis:US$ 64,95 (ca. 55€), US$ 20 für Vorbesitzer
Erscheinungsjahr:2017
FS-Version(en):FSX, FSX:Steam, Prepar3D (v3/v4)
Produktseite:Flight1 Store

Pro

  • Produkt für alle Flugsimulatoren in einem Paket
  • endlich attraktiver Preis
  • 30 Tage Rückgaberecht
  • kinderleichte Bedienung
  • Unterstützung von vielen Add-On Herstellern
  • zahlreiche Funktionen
  • SIDs/STARs möglich
  • minimaler Einfluss auf Performance

Contra

  • (noch) kein Crossfilling
  • kein Auto-Updater
  • Navigationsdaten nicht aktualisierbar
  • Charts nur für Nordamerika
Detailbewertung
  • 10/10
    Preis-Leistungs-Verhältnis - 10/10
  • 10/10
    Kauf, Download und Installation - 10/10
  • 10/10
    Kundensupport und Produktupdates - 10/10
  • 10/10
    Produktumfang und Handbücher - 10/10
  • 10/10
    Bedienbarkeit - 10/10
  • 9/10
    GPS-Funktionen - 9/10
  • 8/10
    Navigationsdaten und Charts - 8/10
  • 10/10
    Performance - 10/10
9.6/10

Kurzfassung

Die GTN Complete Edition von Flight1 ist ein richtiges Must-Have für alle virtuellen Piloten, die in der Allgemeinen Luftfahrt unterwegs sind. Da mittlerweile beinahe alle wichtigen Hersteller auch das GTN 750 oder GTN 650 in ihre Maschinen einbauen, lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.

Auszeichnungen

Frank Kuhn für flusinews.de

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Testsystem

Computer-Art: Desktop-PC
Hersteller, Produktbezeichnung: Eigenbau
Betriebssystem: Windows 10 Home, 64bit
verwendete Flusi Version: Prepar3D v4.0

Mainboard: ASRock Z170 Gaming K4
Prozessor: Intel Core i7-6700k @4×4,2GHZ
Arbeitsspeicher: 16GB DDR-4 (2x 8GB)
Grafik: NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB
Festplatte (OS): Intenso SSD Sata III
Festplatte (P3D): Crucial_CT500MX200SSD1

Verwendete Drittprodukte

Flysimware Learjet 35a
Flysimware Cessna 441 Conquest II
A2A Simulations Piper Comanche 250
MILVIZ DHC-2 Beaver
MILVIZ Cessna 310R
Carenado Dornier DO-228
Just Flight Piper Arrow

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Autor

Hallo, ich bin Frank und schreibe seit 2011 für flusinews.de. Damals war unsere Website ein kleines Hobbyprojekt, heute eine wichtige Stimme in der Flugsimulator-Szene – auch wenn wir immer noch in unserer Freizeit schreiben. Auf flusinews.de kümmere ich mich um alles, was irgendwie mit Inhalten zu tun hat. Am liebsten schreibe ich ausführliche Hintergrundberichte über Themen, welche die Szene bewegen.

Bisher 5 Kommentare

  1. Ich habe ja immer mal mit den Geräten geliebäugelt, aber die Updatesituation der Navigationsdaten hält mich davon ab. Alleine die Möglichkeit, in Versionsprobleme zu geraten, ist mir ein Graus.
    Vielleicht werde ich irgendwann doch wie so oft über meinen Schatten springen, aber zur Zeit ist es aus dem Grund kein Thema für mich.

  2. Tolle Review, danke, habe ich doch glatt übersehen.

    Lieber Frank, hast mir damit wieder sehr den Mund wässrig gemacht :-). Vermisse aktuell gerade SEHR eine ordentliche Movingmap Funktion in P3Dv4 – das hier wäre doch mal was ordentliches.

    Schade dass es (noch-) nicht über Nordamerika hinausgeht.

    Lieber Grüsse von dem anderen kläuserich 🙂

  3. Benutze das GTN 750 schon seit veröffentlichung. Neben ChasePlane ein absolutes MustHave AddOn, das ich, sofern ein Flieger kein eigenes FMC besitzt (zb. die PMDG 737) nicht mehr missen möchte.

    Wichtig ist für mich auch die native unterstützung wo sich das GTN 750 ins Cockpit als Instrument einbindet und man es dann per Maus Klicks auf dem virtuellen Touch Screen bedienen kann….hier trumpft zb. auch die C-182 von A2A wunderbar auf.

  4. Rüdiger Heilig Antworten

    Sehr gut gemachtes, informatives Review, Danke dafür, aber: Was leider (nicht nur) in dieser Rezension viel zu wenig deutlich wird: Die GTN bringen ihre eigenen (Garmin-) Flugplatz-Daten mit und interessieren sich absolut nicht dafür, was tatsächlich im Simulator installiert ist. Das ist aber das Einzige, was letztendlich zählt. Ein Mangel der auch bei ähnlichen Addons wie „Reality XP“ beobachtet werden kann.

    Die Konsequenz:
    So fehlt in den GTN z.B. bei den ORBX-Nordamerika-Szenerien gefühlt jeder 3. kleinere Flugplatz. Und das nicht nur, weil in diesen Szenerien viele historische, fliegerisch zwar interessante, heute aber nicht mehr existierende Plätze nachgebildet sind. Auch den umgekehrten Fall hatte ich schon, dass in den Garmin-Daten vorhandene Plätze im Simulator fehlen.

    Mein Fazit:
    Für Leute, die vorwiegend solche kleinen Plätze anfliegen, sind die GTN weit davon entfernt, ein „genialer Wurf“ zu sein, nicht nur angesichts des Preises. Bei den GTN und ähnlichen Addons handelt es sich letztendlich nur um eine (teure) „Bedienoberfläche“ für die von Garmin zur Verfügung gestellte fertige Trainer-Software mit ihren proprietären Datenformaten. Die sich, wie auch im Review erwähnt, jedem bezahlbaren Update erst mal verweigern.

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