Wer schon immer Mal zu dem Ort reisen wollte, an dem die Piratenfilme “Fluch der Karibik” gedreht wurden, der dürfte sich gefreut haben, als die Entwickler der FSDG kürzlich das aus drei Teilen bestehende “Pilots of the Caribbean” -Bundle veröffentlicht haben, das die Inseln St. Lucia und St. Vincent sowie ein Missionspaket enthält. Wir haben alle drei Add-Ons getestet und können sagen: Ein Besuch am Set lohnt sich nur bedingt. Alles Weitere jetzt bei uns im flusinews.de Add-On Check!

Fakten vorab

George F. Charles Airport auf St. Lucia

Die beiden Inseln St. Vincent und St. Lucia liegen etwa 50 Kilometer voneinander entfernt im südlichen Teil der Karibik, nah zur Insel Martinique und rund 450 Kilometer von der venezuelanischen Küste entfernt. Die Inseln sind sich sowohl in ihrer runden Form, als auch in ihrem Status als eher weniger von Touristen besuchte Orte relativ ähnlich.

Die FSDG vertreibt die drei Addons St. Vincent, St. Lucia und das Missionspaket “Pilots of the Caribbean” sowohl separat als auch im Bundle. St. Lucia und St. Vincent kosten einzeln knapp 19 Euro, das Missionspaket ist für elf Euro zu haben. Erwirbt man alle drei Add-Ons, zahlt man insgesamt dank Rabatt aktuell noch nur rund 40 Euro. Der Download funktioniert bei allen drei Programmen problemlos, selbiges gilt für die Installation. Beachtet werden sollte allerdings, dass für funktionierende SODE-Jetways auf St. Vincent auf der FSDG-Website ein kostenloses Extra-Programm heruntergeladen werden muss.

St. Vincent

Blick auf den Flughafen Argyle

Wir haben uns entschieden, die Inseln St. Vincent und St. Lucia jeweils getrennt voneinander zu betrachten, da beide Add-On Szenerien auch separat erhältlich sind. Deshalb schauen wir uns zunächst ausschließlich St. Vincent an, danach folgt dann St. Lucia.

Die Flughäfen auf St. Vincent

St. Vincent war als Karibikinsel in Sachen Flughafenkapazität lange unterversorgt. Der kleine E.T. Joshua Airport konnte den gestiegenen Passagierzahlen schon länger nicht mehr genügen. So wurde erst letztes Jahr der neue, deutlich größere Argyle International Airport eröffnet, etwa zeitgleich schloss dann auch der alte Inselflughafen. Im Simulator können die virtuellen Piloten trotzdem alle zwei ansteuern, denn die FSDG hat beide umgesetzt.

Argyle International Airport

Der Argyle International Airport gibt sich bei erster Betrachtung relativ unscheinbar und unterscheidet sich kaum von einem typischen Inselflughafen. Die Landebahn wurde auf einem extra ausgehobenen Plateau erbaut, der Anflug erfolgt in beide Richtungen übers Meer. Und schon während genau diesem fällt uns bereits aus der Luft auf, dass auch diese Szenerie mal wieder an zu unscharfen Bodentexturen krankt. Sicherlich mag es schwierig sein, in entlegenen Gegenden wie diesen vernünftige Luftbilder zu finden. In diesen Fällen wären aber selbsterstellte Texturen zumindest für den unmittelbaren Flughafenbereich die bessere Wahl, wahrscheinlich war den Entwicklern der Aufwand hierfür allerdings zu groß. Auf 3D-Gras muss man leider ebenfalls verzichten. Auch beim Mesh wurde nicht detailliert gearbeitet, statt der steilen, steinigen Böschung in der Realität findet man hier nur matschige, unschöne Kanten ohne Details vor.

Auf Vorfeld und Landebahn angekommen, wollte die FSDG wohl die Jungfräulichkeit des Flughafens betonen und hat diese in extrem simplem und sterilem Zustand nachgestellt, was irgendwie nicht besonders realistisch wirkt. Gelungen sind hingegen die vielen Flughafengebäude und -Objekte, die in Schärfe und Detailreichtum überzeugen. Auch die überdimensional langen Jetways sehen passabel aus. Minuspunkte gibt es allerdings für den fehlenden animierten Vorfeldverkehr. Lediglich einige wenige statische Fahrzeuge stehen auf dem Flughafengelände herum und vermitteln den Eindruck, der Flughafen sei noch gar nicht eröffnet.

Auch wurde außerhalb des Flughafens eigentlich keine nennenswerte Infrastruktur umgesetzt, was in Kombination mit der fehlenden Bewegung auf dem Vorfeld und den matschigen Bodentexturen einen insgesamt etwas lieblosen Eindruck erzeugt. Nachts gibt es nichts Besonderes zu entdecken, die dynamische Beleuchtung bestrahlt das Vorfeld, die Landebahnbeleuchtung gibt sich unauffällig. Beim Stehen am Gate vermisst man in der Dunkelheit dann allerdings doch transparente Fenster, sehen die Texturen der Terminalverglasung doch eher mau aus.

E. T. Joshua Airport

Als der wesentlich spannendere der beiden Flughäfen präsentiert sich der mittlerweile geschlossene E. T. Joshua Airport. Dessen Piste ist mit nur 1400 Metern nämlich sehr knapp bemessen und endet in eine Richtung zudem im Hang, was das Durchstarten schwierig macht. Obwohl im Vergleich zum Argyle Intl. Airport etwas weniger Details umgesetzt wurden, gibt der Flughafen ein insgesamt besseres Bild ab. Die brüchige Landebahn sieht scharf und realistisch aus und bringt, ebenso wie das Terminalgebäude, die Charakteristik eines Flughafens, der seine besten Tage schon gesehen hat, gut herüber.

Deutlich negativ fallen auch hier allerdings wieder die einfach viel zu unscharfen und zudem teilweise etwas zu grellen Bodentexturen und das unsaubere Mesh auf , die das Immersion-Erlebnis leider ein wenig zerstören. Trotzdem macht die knifflige Landung gerade mit kleineren Passagiermaschinen Spaß und bietet auch erfahrenen Simmern eine Herausforderung. Nachts macht die realistischerweise fehlende Beleuchtung des geschlossenen Flughafens eine Landung allerdings unmöglich.

Die Umgebung auf St. Vincent

St. Vincent

Im Überflug mit dem Flugzeug zeigt sich dem virtuellen Piloten ein durchaus eindrucksvolles Panorama. Die grünen Wälder und der Krater des noch aktiven Vulkans Soufriere bieten nämlich einiges an Screenshot-Potential. Der Autogen-Bewuchs wurde zwar spendabel verteilt, ist aber im Sommer und Frühling leider viel heller als die zugehörigen Bodentexturen, was ihn etwas aufgesetzt wirken lässt. So fliegt man am besten, wenn man als Jahreszeit Winter auswählt. In niedrigeren Höhen fällt schnell auf, dass zwar auch diese Fototextur Grenzen hat, der Anblick aber auch aus niedrigeren Höhen einigermaßen ansehnlich bleibt.

Die Gebäude auf der Insel scheinen allerdings teilweise magische Flugkräfte zu besitzen, viele Häuser schweben nämlich deutlich über den Hängen, auf denen sie eigentlich stehen sollten, ein seit vielen Jahren bestehendes, simulatorbedingtes Problem. Angemerkt werden sollte hier auch, dass die Häuser leider nicht nach karibischem Vorbild gestaltet wurden, vielmehr handelt es sich um ganz “normale” Autogen-Gebäude. Speziell erstellte Infrastruktur findet man ausschließlich an den Küsten, wo einige Besonderheiten wie Häfen oder Wohnsiedlungen modelliert wurden.

St. Lucia

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George F. Charles Airport

Nachdem wir uns soeben die Insel St. Vincent näher angesehen haben, folgt nun die Betrachtung von St. Lucia. Danach werfen wir noch einen Blick auf das Missionspaket, um dann am Ende des Testberichts ein Gesamtfazit zu ziehen.

Die Flughäfen auf St. Lucia

Auch die Nachbarinsel St. Lucia verfügt über zwei Flughäfen, die allerdings im Unterschied zu St. Vincent noch beide in Betrieb sind. Der Luftverkehr der Insel teilt sich zwischen dem kleineren Regionalflughafen George F. Charles Airport im Norden und dem größeren Hewanorra International Airport im Süden der Insel auf.

Hewanorra International Airport

Ursprünglich mal eine Militärbasis, wurde der Hewanorra International Airport später zum Passagierflughafen umgewandelt. Diese Vergangenheit lässt sich auch heute noch am weitläufigen Gelände und der mittlerweile geschlossenen zweiten Runway erkennen, die quer zur aktuellen, rund 2800 Meter langen Piste verläuft.

Was die Qualität der Szenerie betrifft, finden wir viele Ähnlichkeiten zu den Flughäfen auf St. Vincent. Heißt: Gebäude und Objekte gut, Bodentexturen schlecht. Auch hier wurden anscheinend wieder “ganz normale” Fototexturen für das Flughafengelände verwendet, die für das Flughafengelände einfach deutlich zu unscharf sind. Die Landebahn- und Rollwegtexturen bewegen sich auf durchschnittlichem Niveau. Im Gesamteindruck macht der Airport allerdings trotzdem einen halbwegs stimmigen Eindruck, auf dem Vorfeld warten einige Treppen und Gepäckwägen auf ihren Einsatz und ein animierter Helikopter belebt den Flughafen.

Auch die Qualität der Gebäude ist ansehnlich, dem weißen Terminalbau fehlen allerdings einige Details und in Anbetracht der großen Glasflächen transparente Fenster. Wunderbar ergänzt wird das eigentliche Gelände durch den alten Teil des Flughafens mit seiner gesperrten Landebahn und den ehemaligen Militärgebäuden. Die Umgebung wurde zwar auch hier nicht wirklich ausmodelliert, immerhin befindet sich aber ein detailliertes Hotel in der Nähe und am Flughafen parken einige Autos.

George F. Charles Airport

Landschaftlich sehenswert im Ausläufer einer Bucht gelegen, bietet der George F. Charles Airport einen sehenswerten Anflug. Positiv fällt beim ersten Betreten direkt auf, dass die Bodentexturen deutlich ansehnlicher wirken als bei den restlichen Flughäfen, wenn sie auch immer noch zu unscharf sind. Und es ragen sogar einige, wenn auch wenige Halme aus dem Boden, 3D-Gras wurde also, wenn auch sparsam, verwendet. Das winzige Terminal und die anderen Flughafengebäude wurden korrekt und mit einigen Details abgebildet und präsentieren sich im leicht in die Jahre gekommenen Look. So bröckelt an einigen Stellen schon der Putz und der Rost setzt an den Dächern an. Lediglich der Tower sieht aus, als hätte er gerade erst einen frischen Anstrich erhalten, was wohl nicht ganz der Realität entspricht.

Schön anzusehen sind auch die Unterstände, unter denen sich sowohl alte und auch neue statische Flugzeuge sowie verschiedenes Flughafenequipment befinden. Vergessen wurde allerdings der Steinwall am Anfang der Landebahn, die den Flughafen vom Meer trennt. Landebahn und Vorfeld sind sauber ausgearbeitet und bewegen sich auf einem guten Niveau. Wirklich schade ist allerdings auch hier wieder, dass der detaillierte Bereich schon direkt am Flughafenzaun endet, wodurch der Flughafen leider nicht sonderlich schön in die Umgebung eingebettet wird.

Die Umgebung auf St. Lucia

St. Lucia, zu sehen ist der Flughafen Hewanorra

Die Fototexturen sind auch auf St. Lucia ansehnlich, wenn auch nicht überragend scharf. Was die Farbe der Autogen-Bäume betrifft, gilt dasselbe wie auf St. Vincent. Auf Entdeckungstour fallen einige wenige Besonderheiten wie die modellierten Hafenanlagen und Bungalow-Siedlungen in Küstennähe auf.

Die bekannten Felsen “Deux Pitons” St. Lucias hingegen hätten noch etwas genauer modelliert werden können und eignen sich nur bedingt als Sightseeing-Punkt für VFR-Flüge. Ein nettes Extra sind die beiden auf der Insel versteckten kleinen Pisten, die man mit dem VFR-Flieger erkunden kann. Deren nur mittelmäßig detaillierte Ausarbeitung macht der dafür teilweise sehr spektakuläre Anflug wieder wett.

Das Adventure-Pack „Pilots of the Caribbean“

Herwanorra auf St. Lucia

Mit dem zehn Euro teuren Missionspaket “Pilots of the Caribbean” vervollständigt die FSDG das Karibik-Trio. Das Add-On enthält vier Missionen mit extra eingesprochenen Dialogen und die fiktionale Insel “Pirates Cove” zwischen St. Vincent und St. Lucia, sowie eine neue Amphibienvariante des Robinson Beta-Standardhubschraubers.

Und ohne zu viel zu verraten, können wir sagen, dass die vier Missionen durchaus Spaß machen können. Die Szenarien sind abwechslungsreich. Mal bringt man als Hubschrauberpilot in stürmischer Nacht zwielichtige Gestalten von einer auf die andere Insel, Mal absolviert man einen Transportflug und verteilt Waren, die sich am Ende als nicht ganz unproblematisch erweisen. Das Schöne an den Missionen ist hierbei vor allem, dass die kreativen und spannenden Geschichte, die durch die eingesprochenen Dialoge gut rübergebracht werden, richtig Spaß machen. Außerdem bieten die Missionen einige Möglichkeiten zur Entdeckung interessanter Orte der Szenerien, die einem sonst vielleicht nicht aufgefallen wären. Fliegerisch gesehen fordern alle Missionen in unterschiedlichem Maße die Fähigkeiten des Piloten, gerade, wer noch wenig Erfahrung im Helikopterflug oder Probleme bei der Orientierung in der Nacht hat, könnte an einigen Stellen aber auch mal verzweifeln, so ging es zumindest uns zeitweise.

Angemerkt werden sollte aber auch, dass die Missionen nicht realistisch sind, es wird nicht mit Checklisten gearbeitet, die Fluganweisungen erfolgen grob per Text oder Kompass. So wird auch keine lange Vorbereitungszeit benötigt, man beginnt einfach mit der Mission und fliegt los. Pilots of the Caribbean eignet sich also hauptsächlich für Feierabendpiloten, die abends einfach mal ein wenig Spaß haben und ihre fliegerischen Fähigkeiten ausbauen wollen. Leider kommt es im Verlauf der Missionen ab und zu zu Bugs, die einen ärgerlichen Neustart nötig machen können.

Die Performance

Blick auf St. Lucia

Als Minuspunkt beider Add-Ons müssen wir die relativ langen Ladezeiten der fotorealen Texturen verzeichnen. Es verdirbt einem teilweise leider wirklich den Spaß, wenn man beim Überflug über die Insel immer circa zehn Sekunden warten muss, bis die vor einem liegende Gegend scharf geladen wird, zumindest war dies bei unserem zugegeben eher schwachen Testsystem der Fall. Die Performance ist insgesamt in Ordnung, wenn auch nicht immer beständig. Gerade beim Nachladen der Texturen oder an den Flughäfen brachen die FPS ab und zu auf unter 20 ein, ansonsten waren meistens über 20 drin. St. Lucia lag auch hier im Vergleich wieder etwas vorn.

Das Fazit

St. Vincent

„Pilots of the Caribbean“ der FSDG gibt sich insgesamt eher unauffällig. Die Szenerien präsentieren, abgesehen von einigen größeren Mängeln wie den matschigen Bodentexturen, eine überwiegend solide, aber selten überragende Qualität. Insgesamt ist den Entwicklern die Nachbildung von St. Lucia jedoch besser gelungen als die von St. Vincent, da vor allem die Flughäfen deutlich liebevoller und authentischer modelliert wurden und auch die Insel insgesamt etwas realistischer wirkt. So sprechen wir für St. Lucia eine positive, für St. Vincent nur eine durchschnittliche Bewertung aus. Das Missionspaket stellt eine schöne Ergänzung und Verbindung beider Szenerien dar, ist aber kein Must-Have.

Entwickler: Flight Sim Development Group (FSDG)
Lizenz: Payware
Getestete Version: 1.0
Preis: 39,98 Euro (Bundle)
19,04 Euro (St. Vincent)
19,04 Euro (St. Lucia)
11,90 Euro (Pilots Of The Caribbean „Adventures“)
Erscheinungsjahr: 2018
FS-Version(en): FSX, FSX:Steam, Prepar3D v3/v4
Produktseiten Bundle im FSDG-Store
St. Vincent im FSDG-Store
St. Lucia im FSDG-Store
Adventures im FSDG-Store

Pro

  • deutliche Aufwertung der Inseldarstellung
  • schöne Gebäude und Objekte am Flughafen
  • unterhaltsames Missionspaket
  • hoher Spaßfaktor

Contra

  • Bodentexturen am Flughafen viel zu unscharf
  • Flughäfen teilweise etwas lieb- und leblos umgesetzt
  • Nachladen der Bodentexturen dauert sehr lange
  • Mehrere kleine Fehler
Zusammenfassung
  • St. Vincent
  • St. Lucia
  • Adventure Pack
3.7

Kurzfassung

Pilots of the Caribbean der FSDG präsentiert sich im Test als solide, aber nicht überragend. Insgesamt ist sicher eher St. Lucia zu empfehlen, aber auch beim Kauf von St. Vincent macht man nichts falsch.

Auszeichnungen

  • keine

Till Pauly für flusinews.de

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Testsystem

Computer-Art: Desktop-PC
Hersteller, Produktbezeichnung: n/a (Eigenbau)
Betriebssystem: Windows 10 Home
Prozessor: i5 3470
Arbeitsspeicher: 8GB DDR3 (2x 4GB)
Grafik: nVidia GTX 1050 Ti
Festplatte: Crucial MX300 SSD

Weitere HD-Bilder von St. Vincent

Weitere HD-Bilder von St. Lucia

Autor

Seitdem ich 2013 das erste Mal durch den FS9 in Kontakt mit der Flugsimulation kam, zählt sie zu meinen Hobbys. Da ich aktuell noch zur Schule gehe, nutze ich meine freie Zeit gerne, um im Segelflieger durch die Lüfte zu gleiten oder virtuell die ein oder andere Passagiermaschine von A nach B zu fliegen. Zum Einsatz kommt bei mir Prepar3D v4. Seit einiger Zeit schreibe ich für flusinews.de und bin sehr froh, hier die Chance zu erhalten, in der Flugsimulations-Szene mitwirken zu können!

Bisher 9 Kommentare

  1. Hallo Till,

    die Bäume sehen teilweise extrem komisch aus. Hast du die dynamic vegetation aktiv oder ist das hier einfach so?

  2. Ich denke da ist die Dynamic Vegetation an und auch erst nach Neustart weg, wenn man sie abwählt.

    Ansonsten scheinen die Zeiten in denen FSDG Qualität geliefert hat, vorbei zu sein. Alles schnell schnell und so sieht es auch aus.

    • „Ansonsten scheinen die Zeiten in denen FSDG Qualität geliefert hat, vorbei zu sein. Alles schnell schnell und so sieht es auch aus.“

      Ich wäre da nicht zu vorschnell. Rhodos und Bremen dürften ziemlich ordentlich werden – aber warten wir ab. 😉

    • Ja schade dass die letzten Veröffentlichungen von FSDG nicht mehr an die frühere Qualität heran kommen, Thessaloniki und Seychellen waren wirklich sehr sehr gute Szenerien zu einem recht günstigen Preis. Ich hoffe sie besinnen sich wieder auf ihre Fähigkeiten, sie waren eine der wenigen Entwickler die wirklich exotische Ziele in hoher Qualität im Programm haben, ist mir tausend mal lieber als irgendein Großflughafen in den USA egal wie gut er umgesetzt ist. Rainer, ich hoffe ja dass du dich vielleicht auch mal ein paar Fernzielen annimmst, auf jeden Fall freue ich mich dass du dein Wirkungsfeld schon Richtung Mittelmeer verlagert hast. Viel Erfolg damit noch.

  3. Eine weitere mögliche Ursache für die hellen Bäume ist die Kombination Terrain Shadows Receive = On und Vegetation Shadows Receive = Off bei starker Bewölkung. Die Wolken werfen Schatten, der Boden „received“ den Schatten und wird dunkel, die Bäume „receiven“ den Schatten nicht und bleiben hell, hatte das Problem auch mal und nachdem ich mehrfach die ORBX Trees neu installiert und deinstalliert hatte hab ich mal das Wetter ausgeschaltet und da fiel mir das auf. Das Problem ist umso auffälliger je dunkler die Wolkenschatten sind, ich benutze Envshade da sieht man es extrem deutlich und es stört den Gesamteindruck enorm. Sobald man Vegetation Shadows Receive = On setzt sind die Bäume wieder genau so dunkel wie die Umgebung, geht bei mir sogar ohne erkennbaren performance Verlust.

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