Am späten Freitagabend hat Airfoillabs die King Air 350 für X-Plane 11 veröffentlicht. Die zweimotorige Turboprop-Maschine kostet knapp 50 US-Dollar und ist im X-Plane.org-Store erhältlich. Auf der Produktseite verspricht das Entwicklerteam ein Geschäftsreiseflugzeug mit Systemen auf Study-Level. Dank der benutzerfreundlichen Bedienoberfläche soll die King Air 350 jedoch auch für Flugsimulator-Piloten geeignet sein, die weniger komplexe Luftfahrzeuge bevorzugen.

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Die King Air 350 von Airfoillabs ist mit zwei Propellerturbinen des Typs PT6A-60A ausgestattet und kommt mit einem analogen Cockpit daher. Folglich stellt das Produkt die Modellvariante der King Air dar, welche Beechcraft bis ungefähr 2003 hergestellt hat. Zuletzt hatten wir im Sommer 2018 über das Projekt berichtet.

Laut Produktbeschreibung besitzt das Add-On ein äußerst detailreiches Modell inklusive aller Nieten und Schrauben. Dieses hat Airfoillabs von Milviz lizenziert. Sogar der Eisansatz an den Tragflächen soll sichtbar sein. Trotz der vielen Details verspricht Airfoillabs aber auch eine hohe Performance-Optimierung. Für die richtige Geräuschkulisse sollen 924 Sound-Events und Aufnahmen der realen Maschine sorgen.

Darüber hinaus versprechen die Entwickler die vollständige Simulation beinahe aller Systeme. Das beinhaltet Elektrik und Avionik, die Auxiliary Power Unit (APU) sowie die Triebwerke und die Pneumatik. Lediglich das Flight-Management-System (FMS) nicht aufwendig programmiert worden. Stattdessen handelt es sich hier um das Standard-Modell von Laminar Research.

Nicht zuletzt kommt bei der King Air von Airfoillabs das neue Plugin XJet zum Einsatz. Dieses verwaltet nicht nur die Produktlizenz, sondern soll auch die Simulation von komplexen, elektrischen Systemen ermöglichen. Zusätzlich bietet XJet automatische Updates und interaktive Checklisten.

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Hallo, ich bin Frank und schreibe seit 2011 für flusinews.de. Damals war unsere Website ein kleines Hobbyprojekt, heute eine wichtige Stimme in der Flugsimulator-Szene – auch wenn wir immer noch in unserer Freizeit schreiben. Auf flusinews.de kümmere ich mich um alles, was irgendwie mit Inhalten zu tun hat. Am liebsten schreibe ich ausführliche Hintergrundberichte über Themen, welche die Szene bewegen.

Bisher 2 Kommentare

  1. Wolfgang Schulta Antworten

    „Laut Produktbeschreibung besitzt das Add-On ein äußerst detailreiches Modell inklusive aller Nieten und Schrauben.“ So so, inklusive aller Nieten. Oder meinten Sie vielleicht „Niete“? Einzahl: Der Niet. Mehrzahl: Die Niete. Schwachmaten (eine Niete) oder mehrere Dummköpfe (die Nieten) werden ja wohl nicht gemeint sein.

    • Frank Kuhn Antworten

      Bevor man derartige Kommentare verfasst, hilft ein Blick in den Duden.

      Die „Niete“ ist als Begriff für „Bolzen aus Metall mit einem verdickten Ende, der dazu dient, [metallene] Werkstücke fest miteinander zu verbinden (wobei das freie, nicht verdickte Ende durch Schlag oder Druck in die Breite verformt wird)“ geläufig: https://www.duden.de/rechtschreibung/Niete_Bolzen

      Der Begriff „Niet“ ist hierbei bedeutungsgleich, kommt allerdings eher in der Fachsprache als in der Allgemeinsprache zum Einsatz. Folglich ist die Formulierung „inklusive aller Nieten“ im Artikel absolut korrekt. Auch wenn ein Wort mit gleicher Schreibung existiert, das in der Tat ein „Los, das keinen Gewinn bringt“ oder „jemand[en], der zu nichts taugt“ bezeichnet (https://www.duden.de/rechtschreibung/Niete_Nichtsnutz_Los). Grundsätzlich trauen wir unseren Lesern aber schon die notwendige Sprachkompetenz zu, um das auseinanderzuhalten. Denn tatsächlich kann man am Kontext ganz gut erkennen, dass keine Dummköpfe gemeint sind. 😉

      Oder beißt Du im Baumarkt auch immer in die Glühbirnen, weil Du Lust auf Obst hast?

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