Das noch recht junge Entwicklerstudio Grand Island Sim hat in der vergangenen Woche den St. John’s International Airport im kanadischen Neufundland für Prepar3D v.4.4+ veröffentlicht. Der Flughafen, welcher früher im Falle eines Startabbruchs auch als möglicher Notlandeplatz für das Space Shuttle diente, ist für ungefähr 30 Euro im simMarket verfügbar. Nach den Angaben des Entwicklerteams sind unter anderem SODE-Jetways, saisonale Bodentexturen und ein Teil der Umgebung enthalten. Außerdem soll ein Hubschrauberlandeplatz im Süden des Airports ebenfalls Teil der Szenerie sein.

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Der St. John’s Airport ist erst die zweite Veröffentlichung von Grand Island Sim. Zuvor hatte das Entwicklerstudio aus dem Norden Großbritanniens den gambischen Flughafen Banjul veröffentlicht (Wir berichteten). Nach dem kurzen Ausflug nach Nordamerika geht es für das dritte Projekt allerdings wieder zurück nach Afrika. Bereits im April hat der Entwickler Matt in einem Blog-Beitrag nämlich eine Nachbildung des Flughafens Sansibar in Aussicht gestellt. Dieser liegt auf der Insel Unguja, welche wiederum zu Tansania in Ostafrika gehört. Gleichwohl verfügt Sansibar als Teilstaat Tansanias über weitreichende Autonomierechte.

In der Realität ist der St. John’s Airport auch unter dem Spitznamen Torbay bekannt. Ursprünglich hieß der Platz nämlich RCAF Station Torbay und diente als Basis für die kanadische Luftwaffe. Erst nachdem die Basis im April 1964 an das zivile Transportministerium übergeben wurde, benannte man sie in St. John’s Airport um. Weil der Flughafen näher an London als an Vancouver liegt, bietet Air Canada übrigens Direktflüge nach London-Heathrow mit der Boeing 737 an. Aufgrund des Groundings der 737 MAX sind diese aktuell aber ausgesetzt.

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