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A320-X

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Nachdem das Entwicklerteam Flight Sim Labs in den vergangenen Monaten mehrmals wegen äußerst fragwürdiger Kopierschutz-Praktiken in die Kritik geraten war, deswegen einen PR-Skandal verursachte und daraufhin auch noch Opfer eines Hacker-Angriffs wurde, wird der Kopierschutz jetzt komplett abgeschafft. Mit dem nächsten Update für den A320-X (Review lesen) soll die Software zur Installation lediglich nach einer Seriennummer fragen – auf andere Arten der Lizenz-Validierung werde verzichtet. Dies hat der Inhaber Lefteris Kalamaras heute im Forum von FSLabs bekanntgegeben.

Erstmals wird der kommende A319-X laut Aussage des Entwickler-Teams über ein realistisches Vereisungs-Modell verfügen, welches es bisher noch nicht in diesem Umfang für den Flugsimulator gab. Am Flügel sichtbares Eis dient hierbei nicht nur der Optik, sondern soll auch die Flugeigenschaften der Maschine realitätsnah beinflussen. Ein ausführlicher Outside-Check macht daher durchaus Sinn. Um das Luftfahrzeug schließlich flugtauglich zu bekommen, kann man die Maschine entweder über die MCDU oder GSX enteisen lassen. Auch hier stellt Flight Sim Labs verschiedene Enteisungsmittel zur Verfügung, die je nach Situation gewählt werden können.

Das Ausmaß der Vereisungen hängt hierbei vollständig von den atmosphärischen Bedingungen wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag ab. Selbstverständlich ist auch während des Fluges Eisansatz möglich. Im schlimmsten Falle führt dies dann zu einem Strömungsabriss. Besitzer des A320-X können ebenfalls auf ein Update hoffen. Dies wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da das Vereisungs-Modell noch angepasst und mit realen Flugdaten verifiziert werden muss. Bis dahin ist dieses Feature ausschließlich dem A319-X vorbehalten. Den ausführlichen Bericht findet Ihr bei Flight Sim Labs.

Der Hersteller Flight Sim Labs verwendete offensichtlich ein Malware-Programm bei seinem A320-X, das im Internetbrowser „Google Chrome“ gespeicherten Passwörtern von mutmaßlichen Software-Piraten ausgelesen und anschließend übermittelt hat. Dies geht aus einem Post bei Reddit hervor. Kopierschutzmechanismen stehen in der Flugsimulator-Szene immer wieder in der Kritik, man erinnere sich nur an den Aerosoft-Launcher oder ftx Central von Orbx. Der aktuelle Fall hat allerdings eine ganz neue Qualität – mittlerweile berichtet sogar heise.de. Auch der PC-Spiele-Blog Rock, Paper, Shotgun sowie ein IT-Sicherheitsunternehmen aus Großbritannien sind auf den Fall aufmerksam geworden. Es ist also davon auszugehen, dass dieser fragwürdige Kopierschutz noch größere Wellen schlagen wird. In diesem Reddit kündigen Kunden von Flight Sim Labs an, rechtliche Schritte gegen den Hersteller einzuleiten. Zudem hätten einige Benutzer bereits Beschwerde bei PayPal eingereicht und die US-Bundespolizei FBI informiert. Ob das Vorgehen von FSLabs überhaupt legal war, ist äußerst zweifelhaft. Außerdem wirft der Fall die Frage auf, wie weit Kopierschutz moralisch gehen darf.

Flight Sim Labs hat mittlerweile auf die enorme Kritik reagiert und einen neuen Installer ohne die besagte Malware bereitgestellt. Man könne das Unwohlsein einiger Kunden über die „etwas überzogenen Maßnahmen“ verstehen. Wie Lefteris Kalamaras im Forum schreibt, seien keine Tools verwendet worden, um sensible Informationen von rechtmäßigen Kunden zu offenbaren. Passwörter würden auch nicht einfach willkürlich preisgegeben. Es habe aber „spezifische Methoden“ gegen spezifische Seriennummern, die als Raubkopie identifiziert wurden, gegeben. Die Datei Test.exe (das Malware-Programm) sei Teil des Kopierschutzes und habe Flight Sim Labs bereits erfolgreich Informationen zur Verfügung gestellt, welche sich als hilfreich im Rechtsstreit gegen Softwarepiraten erwiesen hätten. Somit räumt der FSLabs-Chef die Anschuldigungen indirekt ein.

Nachtrag: Mittlerweile hat Lefteris Kalamaras eine Pressemitteilung veröffentlicht und bietet Kunden die Erstattung des Kaufpreises an.

Der lang ersehnte A320-X von Flight Sim Labs für Prepar3D v4 (Wir berichteten) steht ab jetzt zum Download bereit. Alle Bestandskunden, die den A320-X für Prepar3D v3 vor dem 17. Oktober 2017 gekauft haben, bekommen das Upgrade kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür einfach auf der Produktseite unter „Purchase Now“ die entsprechende Option auswählen und dann die alte Bestellnummer angeben. Neukunden zahlen ab jetzt die vollen US$139,95 – auch, wenn sie vorher die FSX-Version gekauft haben. Zusätzlich muss noch die neue Version von Spotlights heruntergeladen und installiert werden. Wie Chefentwickler Lefteris Kalamaras schreibt, handelt es sich nicht einfach nur um eine Portierung zu 64-Bit. Es seien auch viele neue Funktionen implementiert worden. Weitere Informationen gibt es auf Facebook oder im FSLabs-Forum.

Langsam dürfen Airbus-Piloten sich bereits mal die NOTAMs und den Flugplan für den ersten Hüpfer in Prepar3D v4 ansehen. Andrew Wilson hat im Forum von Flight Sim Labs neue Bilder und einige Informationen zum A320-X (Review lesen) Update preisgegeben. Die kostenfreie Aktualisierung (Wir berichteten) wird nicht nur die Kompatibilität zu Prepar3D v4 sicherstellen, sondern beinhaltet auch ein neues HD-Soundpack, höher aufgelöste Cockpit-Texturen und Verbesserungen der Beleuchtung. Ebenfalls sollen Panel States in Zukunft direkt über die MCDU geladen werden, diese bietet nun auch eine FIX-Page. Zum Abschluss gab es dann noch ein Bild des sich in Entwicklung befindenden A319-X. Dieser wird als kostenpflichtige Erweiterung erscheinen und funktioniert nur mit installiertem A320-X. Wir haben euch alle Bilder direkt in den ganzen Artikel eingebunden.

Gestern tauchten im Forum von Flight Sim Labs die ersten Preview-Screenshots des Airbus A320-X unter Prepar3D v4 auf. Man sei intern schon dabei, die ersten Beta-Tests durchzuführen, in den nächsten Tagen wolle man die Community auch mit einem 4k-Screenshot versorgen. Neu in dieser Version: Das komplette Cockpit in hochaufgelösten Texturen. Genaue Informationen zum geplanten Release-Zeitraum gibt es zwar noch nicht, das Update wird aber wohl kostenfrei sein. Die beiden Cockpit Screenshots findet ihr in diesem Thread, unser Review zum A320-X könnt ihr hier lesen.

Flight Sim Labs hat soeben die neue Roadmap für kommende Entwicklungen bis zum Jahr 2018 im eigenen Forum veröffentlicht. Der wichtigste Punkt hierbei dürfte wohl die Kompatibilität des A320-X (Wir berichteten) mit Prepar3D v4 sein. Wie Lefteris Kalamaras schreibt, habe FSLabs bereits während der Beta-Phase eng mit Lockheed Martin zusammengearbeitet und den Code des Airbus 64-Bit-fähig gemacht. Deshalb wird das Add-On nach internen Betatests allen Bestandskunden als kostenfreies Upgrade für die Nutzung mit Prepar3D v4 zur Verfügung gestellt. Sobald dies passiert ist, wird allerdings auch das Upgrade-Angebot von der FSX- zur Prepar3D-Version eingedampft – wer interessiert ist, sollte also schnell zuschlagen! Weiterhin ist ein Service Pack 1 mit neuen Funktionen für alle Version des A320 geplant. Derzeit arbeitet FSLabs außerdem am A319-X und einem noch unbekannten Projekt, das jedoch „mehr Treibstoff als die A320-Serie“ mitführen könne. Man darf also gespannt sein…

Ab jetzt kann der A320-X von Flight Sim Labs (Review lesen) auch für den Prepar3D v3 bezogen werden. Stolze $139,95 US-Dollar kostet der Airbus im FSLabs-Shop für alle Neukunden, Besitzer der FSX-Version zahlen nur die Differenz, also knapp $40. Für deutsche Kunden kommt noch 19% Mehrwertsteuer drauf, macht dann also knapp 170 Euronen. Neben dem Flugzeug wird auch ein PDF-Handbuch mitgeliefert, welches die idealen Einstellungen für den Betrieb des A320-X und einiges mehr beschreibt. Weiterhin weisen die Entwickler darauf hin, dass die minimalen Systemanforderungen auf jeden Fall erfüllt sein müssen, um das Add-On problemlos nutzen zu können.

Nachtrag: FSLabs weißt darauf hin, dass man bei der Bezahlung US-Dollar als Währung auswählen soll. So übernimmt die eigene Bank die Umrechnung in Euro und nicht der Shopanbieter (Stichwort: Dynamic Currency Conversion), was zu einem deutlich günstigeren Kurs von 155€ führt.

Die Entwicklerschmiede flightsimlabs hat seinem aktuellen Add-On einen weiteren Feinschliff verpasst und weitere Fehler ausgemerzt. Kunden erhalten die neue Version 1.0.1.191 über die „Redownload-Page“ in Form einer komplett neuen Installation. Zuvor müssen die bestehenden Files deinstalliert werden. Eine genaue Anleitung findet man bei flightsimlabs. Zusätzlich wird die aktuelle Version der FSLSpotlights benötigt. Unter „Weiterlesen“ findet ihr die komplette Changelog des Updates.

Es ist eines, wenn nicht sogar das am längsten erwartete Add-On für das Flugsimulationsjahr 2016 – der Airbus A320 von Flight Sim Labs. Bereits im Jahr 2010 startete das Team um Lefteris Kalamaras die Entwicklung und nun erwartet die Kunden einen Airbus mit einer Systemtiefe, die in einigen Bereichen PMDG übertrifft. Vorerst noch exklusiv für den FSX, will FSL bald auch mit einer Prepar3D-Version durchstarten. In welchen Bereichen der A320-X überzeugt und wo eher weniger und ob sich die doch sehr teure Investition lohnt, das erfahrt ihr nun in unserem Review!