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Airbus A320

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Bereits am Mittwoch veröffentlichte Mathijs Kok im Aerosoft-Forum ein Update zum aktuellen Status des Airbus A330 und der A320-Serie (Review lesen). Gleichzeitig räumt er ein, dass sein Beitrag wohl „fast niemanden glücklich machen wird“. Und so ist das Thema im Forum des Paderborner Publishers mittlerweile auch geschlossen.

Zuvor hatte Calum Martin von FSElite.net zahlreiche Fragen gestellt, auch zu internen Entscheidungsprozessen Aerosofts. Mathijs Kok schrieb, die Fragen seien suggestiv und gingen Calum Martin nichts an. Es sei nicht in Ordnung, interne Entscheidungsprozesse im Aerosoft-Forum zu diskutieren und dies mit unbegründeten Gerüchten und Anschuldigungen zu vermischen.

Eigentlich werkelt Aerosoft schon lange am Airbus A330. Nach dem Erscheinen von Prepar3D v4 rückte dann mehr oder weniger plötzlich die 64Bit-Anpassung der kleineren Busse in den Vordergrund, welche sich seit jeher in der Simmergemeinde größter Beliebtheit erfreuen. Warum die neueste Version des A320 und seiner Kollegen zwar für Gelegenheitsflieger geeignet, sonst aber wenig „professional“ ist, zeigen wir euch im Add-On Check unter Weiterlesen.

Es gab mal wieder ein paar „unvorhersehbare“ Verzögerungen, doch jetzt ist es vollbracht: Mit ein paar Tagen Verspätung hat Aerosoft die A320/A321 Professional für Prepar3D v4 veröffentlicht. Damit ist die von vielen SImulator-Piloten sehnlichst erwartete Airbus A320-Serie des Paderborner Software-Unternehmens endlich komplett. Die „Großen“ sind für 59,99 Euro im Aerosoft-Shop erhältlich, wer bereits die vor knapp zwei Monaten erschienenen A319/A318 Professional (Wir berichteten) sein Eigenen nennen kann, der zahlt nur 29,98 Euro. Darüber hinaus gibt es auch noch ein Familien-Paket, welches die gesamte A320-Serie beinhaltet und mit rund 80 Euro zu Buche schlägt.

Die Aerosoft A320/A321 Professional bieten laut Produktbeschreibung eine Simulation des A320 und A321, mit Fokus auf der alltäglichen Bedienung des Flugzeugs vom linken Sitz aus. Spezielle Notfallprozeduren oder im realen Flugzeug selten genutzte Funktionen sind folglich kein Teil des Add-Ons. Die Passagierflugzeuge beinhalten nicht nur ein detailreiches 3D-Modell, sondern auch ein eigenes Fly-By-Wire-System, eine voll funktionsfähigen MCDU inklusive Web-Client sowie einen Autopiloten mit allen relevanten Modi. Dazu kommen spezielle Animationen, Licht- und Regeneffekte von TFDi Designs (RealLight und TrueGlass) sowie vieles mehr. Eine Auflistung aller Funktionen haben wir im vollen Artikel eingebunden.

Nachdem das Entwicklerteam Flight Sim Labs in den vergangenen Monaten mehrmals wegen äußerst fragwürdiger Kopierschutz-Praktiken in die Kritik geraten war, deswegen einen PR-Skandal verursachte und daraufhin auch noch Opfer eines Hacker-Angriffs wurde, wird der Kopierschutz jetzt komplett abgeschafft. Mit dem nächsten Update für den A320-X (Review lesen) soll die Software zur Installation lediglich nach einer Seriennummer fragen – auf andere Arten der Lizenz-Validierung werde verzichtet. Dies hat der Inhaber Lefteris Kalamaras heute im Forum von FSLabs bekanntgegeben.

Erstmals wird der kommende A319-X laut Aussage des Entwickler-Teams über ein realistisches Vereisungs-Modell verfügen, welches es bisher noch nicht in diesem Umfang für den Flugsimulator gab. Am Flügel sichtbares Eis dient hierbei nicht nur der Optik, sondern soll auch die Flugeigenschaften der Maschine realitätsnah beinflussen. Ein ausführlicher Outside-Check macht daher durchaus Sinn. Um das Luftfahrzeug schließlich flugtauglich zu bekommen, kann man die Maschine entweder über die MCDU oder GSX enteisen lassen. Auch hier stellt Flight Sim Labs verschiedene Enteisungsmittel zur Verfügung, die je nach Situation gewählt werden können.

Das Ausmaß der Vereisungen hängt hierbei vollständig von den atmosphärischen Bedingungen wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag ab. Selbstverständlich ist auch während des Fluges Eisansatz möglich. Im schlimmsten Falle führt dies dann zu einem Strömungsabriss. Besitzer des A320-X können ebenfalls auf ein Update hoffen. Dies wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da das Vereisungs-Modell noch angepasst und mit realen Flugdaten verifiziert werden muss. Bis dahin ist dieses Feature ausschließlich dem A319-X vorbehalten. Den ausführlichen Bericht findet Ihr bei Flight Sim Labs.

Mathijs Kok hat im Aerosoft-Forum neue Informationen zu den Projekten Aerosoft A318/A319/A320/A321/A330 Professional (Wir berichteten) vorgestellt. In dem Beitrag vom Mittwoch stellt der Projektmanager unter anderem klar, dass die Produkte weder mit einem Kopierschutz, noch einer Online-Aktivierung versehen werden. Das sind gute Nachrichten für alle virtuelle Airbus-Piloten, die Flight Sim Labs nach dem Schadsoftware-Skandal in dieser Woche (Wir berichteten) den Rücken zugekehrt haben und Maßnahmen zum Kopierschutz grundsätzlich kritisch gegenüberstehen.

Nach einer ausführlichen, aber auf vergleichsweise wenige Käufer beschränkten Public-Beta (Wir berichteten) ist der A320 Ultimate von FlightFactor jetzt auch für die gesamte Öffentlichkeit im Handel. Das Verkehrsflugzeug für X-Plane 11 kostet 89,95 US-Dollar und lässt sich im X-Plane.org-Store käuflich erwerben. Der A320 Ultimate zeichnet sich laut Produktbeschreibung nicht nur durch ein hochqualitatives 3D-Modell mit hochauflösenden 4K-Texturen für das Instrumentenbrett, einem realistischen Soundset mit Aufnahmen vom realen Flugzeug, Regeneffekten und zahlreichen Animationen aus. Vielmehr existiert auch ein professionelles Flugmodell und ein spezifisches Turbinenmodell mit realistischen Performance-Werten und – Dynamiken. Kernpunkt der Simulation ist das ARINC-Datenprotokoll, durch das die zahlreichen Computer des Flugzeuges Daten miteinander austauschen. Dabei sollen auch Verzögerungen und Präzisionsverluste simuliert werden. Mehr als 10.000 Objekte wie Computer, Sensoren, Einheiten, Datenbusse und Relais werden mit ihrer eigenen Logik und ihrem spezifischen Verhalten simuliert. Die Implementierung der Elektronik-, Hydraulik- und Treibstoffsysteme basiert auf den Gesetzmäßigkeiten der Physik.

Airbus-Fans konnten sich freuen, als BlackBox Simulations, die zur Zeit eine der wenigen Umsetzungen der A330/A340-Familie anbieten, vor wenigen Tagen ein Update herausbrachten, dass die Flieger der A320- sowie A330/A340-Reihe mit Prepar3D v4 kompatibel macht.

Eine detaillierte Übersicht über alle neuen Funktionen gibt es bisher nicht, diese soll aber in den nächsten Tagen folgen. Auf Facebook kündigten die Entwickler aber an, dass als größte Neuerung nun alle Modelle volle 64-Bit-Kompatibilität besitzen. Trotz dessen werden weiterhin auch der FSX, der FSX:SE und die älteren Versionen von Prepar3D unterstützt. Kunden, die die Vorversion über den simMarket gekauft haben, sollen die Bestellbestätigung per Mail an [email protected] schicken, um das Update zu erhalten. Für Neukunden bleiben die Preise gleich, sowohl das Paket der A320-Familie als auch das der A330/A340-Familie kosten rund 43 € und lassen sich direkt bei BlackBox erwerben.

Der FlightFactor A320 wird schon Anfang nächste Woche in die Public Beta gehen. Das geht aus einem Post von Ramzess hervor, der im X-Plane.org Forum erschienen ist. Allerdings wird der Kauf vorerst nur einer ausgewählten Kundengruppe zur Verfügung stehen. Man muss Windows-Nutzer sein und in der Vergangenheit bereits drei oder mehr Flugzeuge von FlightFactor gekauft haben, um zur Gruppe der Auserwählten zu gehören. Allerdings werden auch erst einmal nur 100 Kopien zum Verkauf angeboten. Auch der Preis für den FlightFactor A320 wurde nun bekanntgegeben. Demnach soll die normale Lizenz 89,95 USD kosten, der Preis für den Kauf in der Public Beta liegt bei 79,95 USD