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Bekanntermaßen bietet Aerofly FS 2 eine ansehnliche Grafik, realistische Flugdynamiken sowie eine herausragende Ablaufgeschwindigkeit. Nur bei der Systemtiefe hapert es bislang noch ein wenig (Review lesen). Zumindest für Piloten von Kleinflugzeugen ist nun jedoch Besserung in Sicht. Denn IPACS arbeitet an einem Garmin GNS530 für Aerofly FS 2. Dies geht aus einem Beitrag im Forum des Entwicklerteams hervor. Zwar verspricht IPACS keine vollständige Umsetzung des realen Geräts, trotzdem könne das GPS-System „eine ganze Menge“.

Mit Aerofly FS 2019 hat IPACS jetzt die mobile Version des hauseigenen Flugsimulators aktualisiert. Der Flugsimulator wurde speziell für iOS 11.4 oder höher ausgelegt und funktioniert damit auf dem iPhone und dem iPad. Erhältlich ist er für rund sieben US-Dollar im App Store. Im Gegensatz zur Vorgängerversion aus dem Jahr 2015 (Wir berichteten) beinhaltet Aerofly FS 2019 auch die Robinson R22 und die Dash 8-Q400. Dazu kommen 18 weitere Flugzeuge mit einem optionalen Copiloten. Fluggebiet ist der US-Bundesstaat Kalifornien.

Mit der Robinson R22 hat das Entwicklerstudio IPACS erstmals einen Hubschrauber für ihren Simulator Aerofly FS 2 veröffentlicht. Obwohl es sich bei dem Modell um eine komplette Neuentwicklung handelt, ist der Drehflügler als kostenloses Update für alle Bestandskunden erschienen. Dafür genügt es, den Simulator über Steam zu aktualisieren – schon steht die Robinson R22 im virtuellen Hangar.

Besitzer der Box-Version von Aerosoft werden hingegen noch ein wenig warten müssen. Auf der Download-Seite steht das Update nämlich noch nicht zur Verfügung. Interessierte konnten die Robinson R22 übrigens bereits auf der AERO 2018 in Friedrichshafen probefliegen.

Der Software-Hersteller IPACS arbeitet an einer umfassenden Szenerie-Erweiterung für Aerofly FS 2, genauer gesagt an Südflorida und den Florida Keys. Das „South Florida DLC“ soll laut Entwickler Jeff auch die Stadt Miami mitsamt der vollständigen Darstellung von Vegetation und Gebäuden („Cultivation“) beinhalten. Dazu kommen weitere „Special Features“, die bislang aber noch geheim bleiben. Bei Betrachtung der drei nicht sonderlich hoch aufgelösten Vorschaubilder im Aerofly-Forum fällt allerdings auf, dass IPACS möglicherweise Wassereffekte erstellt hat, die bislang noch im Simulator fehlten.

Seit gestern ist ein umfangreiches Update für Aerofly FS 2 von IPACS erhältlich, das den Flugsimulator kompatibel mit der neuen Grafikschnittstelle „Vulkan“ macht. Damit kann laut Aussagen der Aerofly-Entwickler eine noch bessere Ablaufgeschwindigkeit erreicht werden. Vergangene Woche war das Update noch in der Beta-Phase (Wir berichteten), jetzt steht es für alle Nutzer bereit, die Aerofly FS 2 bei Steam gekauft haben. Wer die Box-Version besitzt oder den Download bei Aerosoft gekauft hat, muss sich nach aktuellem Stand wohl noch ein wenig gedulden.

Neben der neuen Grafikschnittstelle gibt es auch eine Vielzahl an weiteren Verbesserungen für Aerofly FS 2. So lässt sich der Lens-Flare-Effekt deaktivieren, außerdem ist das Update „ziemlich groß in Bezug auf die Funktionalität der Flugzeuge“, wie der Entwickler Jeff schreibt. So es gibt jetzt vollständig animierte Schalter in den Cockpits fast aller Maschinen (allerdings ohne Funktion), der Autopilot wurde verbessert, es gibt neue Funktionen für den A320 und vieles mehr. Eine vollständige Liste der Neuerungen ist hier einsehbar.

Wie IPACS soeben mitgeteilt hat, unterstützt Aerofly FS 2 jetzt auch Motion Controller für die virtuelle Realität. Wer ein solches Eingabegerät für sein Oculus Rift oder HTC Vive besitzt, kann die Schalter im Cockpit ab sofort mit den „virtuellen Händen“ bedienen – ähnlich wie bei X-Plane 11 (Wir berichteten). Doch nicht nur einzelne Schalter lassen sich umlegen. Tatsächlich können Benutzer das Flugzeug selbst ebenfalls komfortabel über die Motion Controller fliegen. Die Geräte lassen sich laut diesem Beitrag sowohl alleine, als auch in Kombination mit traditionellen Eingabegeräten wie zum Beispiel einem Joystick, Yoke und Ruderpedalen verwenden. Und wer die Hände während eines langen Fluges auch einmal ablegen möchte, kann das Flugzeug über die analogen Sticks oder Pads auf den Motion Controllern steuern.

Wer auch auf seinem Mac virtuell in die Luft gehen möchte, der hat neben X-Plane 11 nun auch eine weitere Simulator-Option. Seit gestern ist Aerofly FS 2 von IPACS ebenfalls voll kompatibel zu macOS, wie einer der Entwickler im Aerofly-Forum bekanntgab. Für US$ 49,99 ist Aerofly FS 2 im Mac App Store erhältlich, Mindestanforderungen ist MacOS 10.13. Bei der Mac-Version handele es sich zudem nicht etwa um ein abgespecktes Programm, vielmehr können die selben Funktionen wie bei der Windows-Variante erwartet werden. Inwiefern die kürzlich veröffentlichen Orbx-Szenerien (Wir berichteten) mit Aerofly FS 2 für Apples Betriebssystem kompatibel sind, ist bislang noch unklar.

Von diesem Projekt war in der kürzlich vorgestellten Roadmap noch keine Rede: Jarrad Marshall bringt den Eagle County Regional Airport für Aerofly FS 2 (Review lesen). Die Szenerie erschien ursprünglich 2015 für den FSX und Prepar3D (Wir berichteten). Mit dabei ist auch hier die ganze Umgebung, Abstecher über beispielsweise die Skipisten von Beaver Creek und Vail werden also zum optischen Highlight. Für alle Besitzer der FSX/P3D-Variante wird es voraussichtlich wieder 40% Rabatt auf Eagle County geben. Ansonsten weisen wir auch hier erneut auf der 45% End-of-Year Sale von Orbx hin. Im ganzen Artikel findet ihr zusätzlich eine Bildergalerie.

Mit sage und schreibe 115 Bildern zeigt John Venema einen ausführlichen Überblick, was uns bei ORBX im Jahr 2018 erwartet. Angeführt wird der schier endlose Beitrag über die ORBX Roadmap 2018 von der neuen Flächenszenerie „Netherlands Photoreal“ (Wir berichteten), welche sowohl für den  FSX Prepar3D als auch X-Plane 11 und Aerofly 2 erscheinen soll. Damit läute das kommende Jahr die Unterstützung mehrerer Flusi-Plattformen ein. Zusammen mit IPACS arbeitet man daran, neue Techniken in den Aerofly zu integrieren. Im kommenden Jahr kann daher mit einer großer Anzahl an Erweiterungen gerechnet werden.

Auch die Produkt-Reihe „CityScapes“ wird fortgesetzt und ergänzt im Jahr 2018 den Simulator um weitere Szenerien wie Nizza, Barcelona oder Gold Coast im Süden Australiens. Bereits veröffentlichte Titel der Reihe sind die Städte Canberra (Wir berichteten) und Portland, letztere ist als Freeware erhältlich.

Selbstverständlich sollen auch zahlreiche neue Airports für die sogenannten „Stammkunden“ aus der FSX- bzw. Prepar3D-Fraktion folgen. Dabei sind unter anderem die beiden europäischen Flughäfen Bodo (ENBO/BOO) in Norwegen und Asturias (LEAS/OVD) in Spanien. Die ausführliche Roadmap inlusive aller angekündigten Projekte findet ihr im ORBX-Forum. Wie John Venema schrieb, handelt es sich hierbei allerdings nur um einen kleinen Vorgeschmack. Daher dürfen wir uns mit aller Wahrscheinlichkeit auf ein spannendes und vielseitiges Jahr 2018 freuen.