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Learjet 35A

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Das Entwicklerstudio Flysimware hat heute ein Update für seinen äußert beliebten Learjet 35A veröffentlicht. Dieses steht ab sofort allen Bestandskunden kostenfrei als Download im Flystore zur Verfügung, andere Shops sollen in den kommenden zwei Tagen versorgt werden. Zu den Änderungen zählen unter anderem vollständig überarbeiteten Texturen aus der Feder von Elias Strikos. Nutzer von Prepar3D v4.4+ dürfen sich sogar auf Physically-Based-Rendering (PBR) freuen. Außerdem hat Joe Zerilli ein neues Soundset für das Add-On erstellt. Dieses soll auf Aufnahmen der realen Maschine basieren. Ein vollständiges Änderungsprotokoll der Version 4.2 findet ihr auf der Website des Entwicklerteams.

Nach nun einigen Paketen mit Effekten für verschiedene Flugzeuge haben die Entwickler von FSFX Packages jetzt auch den Lear Jet 35 von Flysimware mit Ihren Effekten ausgerüstet. Das Ganze ist für einen Preis von umgerechnet 17€ direkt beim Entwickler zu beziehen. Neben den Regeneffekten beim Rollen, dem sichtbaren Abgasstrahl, voluminösen Landelichtern und vielem mehr ist neuerdings auch noch der Partymodus dabei! So lässt sich die Kabine durch eine eigens einstellbare Farbgebung in eine fliegende Disco verwandeln. Auch wurde beim Programmieren Wert auf eine gute Ablaufgeschwindigkeit gelegt, sodass die Effekte den Simulator nicht zu sehr beeinträchtigen.

Der im Mai von Flysimware angekündigte Learjet 35A (Wir berichteten) ist jetzt als Open-Beta im Handel verfügbar. Ungefähr $42 US-Dollar kostet die Maschine für den FSX, FSX:SE und Prepar3D v1/2/3 im Flystore, die Produktbeschreibung lässt sich hier einsehen. Laut dieser wurde beinahe jede Funktion animiert, dazu kommen akkurate Systeme durch extra Programmierung, ein Soundset von den Turbine Sound Studios sowie die Möglichkeit, das Flight1 GTN750 einzubauen. Als nächstes Projekt ist offenbar eine Grumman Goose geplant, wie Bilder auf Facebook zeigen.

Auch Flysimware steigt nun in die offenbar lukrative Geschäftsflugzeug-Sparte ein. Auf Facebook wurde erste Bilder eines Learjet 35A gepostet, welche allerdings noch einen sehr frühen Entwicklungsstand zeigen. Bereits im Jahr 1974 wurde die mit zwei Honeywell Turbofans ausgestattete Maschine in Dienst gestellt, in 20 Jahren verließen 675 Exemplare die Produktion und werden jetzt weltweit eingesetzt. So zählt die DRF Luftrettung zwei Lear 35A zu ihrer Flotte von Ambulanzflugzeugen, mit denen Verletzte aus dem Ausland zurück nach Deutschland geflogen werden. Die militärische Version C-21 kommt unter anderem bei der U.S. Airforce zum Einsatz.