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Rüdiger Ebert

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Zugegeben: Das Programm FSSymphony V2.0 (FSX, Fs9 und Prepar3D kompatibel) von Rüdiger Ebert war mir bis vor kurzem völlig unbekannt. Nach einer kurzen Erklärung des Entwicklers für jemanden, der sich mit der Materie wenig auskennt, wird aber schnell klar, wie unglaublich praktisch dieses kostenlose Tool für Homecockpit-Bauer ist. Um die Hardware – dazu zählen u.a. sowohl Schubregler als auch Instrumente – mit dem Computer zu verbinden, benötigt man erst einmal eine Interface Platine, welche die Hardware mit dem heimischen Rechner verbindet. Oft werden diese Platinen via USB an den PC angeschlossen, dies ist zwar einfach, sorgt bei komplexen Einstellungen aber für Probleme. Steckt man z.B. die Platine aus, so kann es passieren, dass die Einstellungen beim nächsten Mal nicht mehr stimmen, da das Gerät von Windows eine neue Identifikationsnummer verpasst bekommen hat. So etwas ist natürlich nicht wirklich schön und nervt nach einiger Zeit ziemlich. Aus diesem Grund hat sich Rüdiger für die Verbindung via Ethernet statt USB entschieden, er nutzt die Platine PoKeys56E / 57E von PoLabs. Mit FSUIPC können für diese Platine die Schalterstellungen ausgelesen werden, das ist dann aber auch schon alles – eine Signalausgabe für den Betrieb von analogen Instrumenten oder das Einlesen anderer Geräte wie zum Beispiel des Schubreglers sind nicht möglich. Mit FSSymphony ist das Ganze aber kein Problem mehr, denn das Programm verarbeitet nicht nur die Eingangsignale, es erstellt auch Ausgangssignale und sendet diese an die Hardware. Wirklich genial, wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt. Über 300 Funktionen lassen sich einfach aus einer Liste auswählen, darüber hinaus kann der Benutzer auch – falls benötigt – eigene Funktionen erstellen. Dies ist die wesentliche Neuerung in der Version 2.0, welche ihr hier kostenlos herunterladen könnt. Allerdings funktioniert das Programm ausschließlich mit der PoKeys56E oder der neueren 57E Platine in der Ethernet-Version. Die USB-Variante ist mit FSSymphony nicht kompatibel.

Vielen Dank an Rüdiger für dieses Programm und die interessante Erklärung, welche ich noch einmal unter Weiterlesen eingebunden habe.