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S-3 Viking

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Erst kürzlich berichteten wir unter anderem über die kostenlose Lockheed S-3 Viking von Dino Cattaneo. Damals existierte die FSX-Umsetzung des von der US-Navy eingesetzten U-Boot-Jägers nur in der Version 0.99, vor kurzem hat Dino aber die Version 1.0 herausgebracht. Auch wenn der Freeware-Entwickler sein Projekt sicherlich weiterhin verbessern wird, ist die Viking nun zumindest formal fertig. Unser Versprechen damals lautete: Es folgt ein Artikeln mit Bildern und einem kurzen Fazit, sobald die V 1.0 verfügbar ist. Das lösen wir jetzt selbstverständlich ein. Vorher sei aber noch gesagt: Dino plant, seine älten Flugzeuge wie die T-45C Goshawk, in eine entgültige, finale Version zu bringen und danach nicht mehr weiter daran zu werkeln, weil dies mit der steigenden Anzahl an Projekten nicht mehr zu bewältigen sei. Weitere Informationen findet ihr im Blog des Entwicklers, unter „mehr“ haben wir für euch die Bilder der S-3 Viking zusammengestellt, dort findet ihr auch den Download-Link.

Die neusten Werke des bekannten Freeware-Entwicklers Dino Cattaneo sind in letzter Zeit leider etwas bei uns untergegangen, deshalb wollen wir flusinews.de in dieser Sache mal wieder auf den aktuellen Stand bringen. Wie wir bereits berichteten, ist schon seit langer Zeit eine S-3 Viking in Entwicklung. Diese ist nun schon seit geraumer Zeit in der Version 0.99 verfügbar. Zwar gibt es noch ein paar kleinere Bugs, doch Dino hat derzeit nicht die Zeit, eben diese zu beheben, weswegen es erst einmal bei der V 0.99 bleibt. Den Download-Link hierfür findet ihr auf seiner Website. Zur Veröffentlichung der fertigen Version 1.00 gibt es dann auch wieder einen Kurzbericht mit allem drum und dran von uns.

Dino Cattaneo updated FlugzeugeNein, er arbeitet stattdessen kontinuierlich weiter an seinen Projekten. So wurden neue Versionen für die T-45C Goshawk, die F-14D Super Tomcat sowie die F-35 Lightning II veröffentlicht. Alle Flugzeuge sind jetzt kompatibel zum „TacPack“ von VRS Simulations, darüber hinaus kann die Goshawk auch schon in Prepar3D V2 genutzt werden. Die anderen Flugzeuge werden aber auch demnächst für den Simulator von Lockheed Martin geupdated. Außerdem hat Dino angefangen, dass Cockpit für seine S-3 Viking zu bauen. Die Download-Links sowie weiteres findet ihr wie immer auf seinem Blog.

S3 Viking Dino CattaneoDino Cattaneo, welcher bereits für seine Freeware-Umsetzungen des T45c Goshawks, der F-14D Super Tomcat sowie der F-35 Lightning II bekannt wurde, arbeitet jetzt an einem neuen Projekt. Auch dieses Mal handelt es sich wieder um ein Flugzeug, welches von der US-Navy genutzt wird beziehungsweise wurde: Die Lockheed S-3 Viking. Das U-Boot-Jagdflugzeug, welches 1974 in Dienst und im Jahr 2009  außer Dienst gestellt worden ist, wird derzeit für den FSX gebaut. Nach dem Zerfall der Sowjet-Union sank die Bedrohung durch U-Boote allerdings stark, weswegen man die S-3 für die Luftbetankung anderer Jets und den Angriff von Bodenzielen nutzte. Insgesamt wurden 187 Exemplare produziert. Als Flugzeug der Navy verfügte die Viking natürlich über die entsprechenden Vorrichtungen für Start und Landung sowie klappbare Tragflächen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 440 Knoten war das mit zwei Turbofans ausgestattete Flugzeug nicht sonderlich schnell, doch das ist für einen U-Boot-Jäger völlig ausreichend. Die Besatzung bestand übrigens aus vier Personen, etwas ungewöhnlich für ein Kampfflugzeug, aber bei der Viking durchaus gerechtfertigt. Während sich die beiden Piloten um den fliegerischen Aspekt kümmerten, waren der Sensoroperator und der taktische Koordinator damit beschäftigt, U-Boote aufzuspüren und Angriffe auf diese zu planen. Im internen Waffenschacht konnten Torpedos, Seeminen und sogar Atombomben transportiert werden. Zur Erkennung der U-Boote wurden Sonarbojen, insgesamt 60 Stück, mitgeführt, welche dann abgeworfen werden konnten. Das FLIR-Kamerasystem (FLIR = Forward Looking Infrared, eine Infrarotkamera) wurde benutzt, um Feinde im kalten Wasser aufzuspüren. An zwei Außenlaststationen war es der Viking außerdem möglich, Anti-Schiffs-Raketen vom Typ AGM-84 Harpoon, SLAM-ER Marschflugkörper mit kurzer Reichweite (ca. 250 km), AGM-65 Maverick Luft-Boden-Raketen, ungelenkte ZUNI und HYDRA Raketen sowie ungelenkte Streu-, Napalm- und konventionelle Bomben mit unterschiedlicher Sprengkraft mitführen.

Einige Exemplare wurden auch als elektronische Aufklärer genutzt, später aber wieder außer Dienst gestellt. Fünf Maschinen wurden so umgebaut, dass sechs Passagiere in der Kabine Platz finden konnten. Die S-3 Viking war übrigens das einzige Flugzeug der US-Navy, welches für eine kurze Zeit den Rufnamen „Navy One“ besaß. Dies geschah ein einziges Mal, am 1. Mai 2003, als der damalige Präsident  George W. Bush mit einer Viking auf den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln (CVN-72)  flog, um dort das Ende des Irakrieges zu verkünden.

Das allererste Preview-Bild findet ihr entweder auf Dinos Blog oder Facebook.