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Outerra

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Noch in diesem Jahr will Microprose offenbar einen neuen Militärsimulator ankündigen. Das geht aus einem Twitter-Beitrag des Unternehmens hervor, der allerdings schon am 21. Juli veröffentlicht wurde und auf den uns kürzlich ein Leser aufmerksam gemacht hat. Bislang liegen jedoch fast gar keine Informationen zu dem neuen Titel vor. Gleichwohl könnte wohl die Rendering-Engine TitanIM zum Einsatz kommen. Denn auf Twitter hat Microprose mehrere Screenshots der Grafik-Engine geteilt. TitanIM wird nach Angaben der Entwickler für die Militärausbildung eingesetzt, ist skalierbar und deckt potenziell die gesamte Erde ab. Außerdem baut das Programm auf Outerra auf.

Die Grafikengine Outerra des gleichnamigen Softwareunternehmens aus der Slowakei erregt bereits seit Jahren Aufmerksamkeit in der Flugsimulator-Szene, denn in Sachen Geländedarstellung bietet bisher niemand eine vergleichbar hohe Qualität (Wir berichteten). Vergangene Woche haben die Entwickler eine neue Version von Anteworld, der Outerra-Tech-Demo, veröffentlicht. Diese kommt mit einer Vielzahl an neuen Funktionen daher, unter anderem werden Flüsse akkurater dargestellt, es gibt Straßen und Flughafen-Grundrisse auf Basis von OpenStreetMap-Daten, Gewitter-Effekte sowie Seen und Landmassen unterhalb des Meeresspiegels. Erstmals finden auch Gebäude in Outerra Einzug, bislang jedoch nur in Form von kleinen Dörfern, dafür aber auf globaler Ebene.

Wenn wir als FSX, Prepar3D oder auch X-Plane Pilot auf die Grafik moderner Computerspiele schauen, kommt da meistens doch etwas Neid auf – In Sachen Optik liegen die aktuellen Flugsimulatoren leider Lichtjahre hinter dem derzeit Möglichen zurück, möchte man meinen. Doch gibt Licht am Ende des Tunnels: Wir haben uns zwei Grafikengines angeschaut, die rein optisch ziemlich viel Potenzial für einen neuen Flugsimulator haben. Und eine davon werden wir sehr bald auch selbst nutzen können.