Autor

Frank Kuhn

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Mit der Version 1.7 hat Flysimware heute ein umfangreiches Update für seine Falcon 50 veröffentlicht. Im Rahmen dessen haben die Entwickler die Texturen des Modells grundlegend überarbeitet. Wer Prepar3D v4.4 nutzt, kommt sogar in den Genuss von Physically Based Rendering – allerdings nur am Außenmodell. Weitere Informationen zum Update gibt’s im Avsim-Forum, Bestandskunden finden den Download in ihrem Kundenkonto. Wer nicht direkt bei Flysimware gekauft hat, muss unter Umständen jedoch noch ein paar Tage warten, bis die neue Version im jeweiligen Shop verfügbar ist.

Die Falcon 50 von Flysimware war Mitte Dezember 2018 für den FSX und Prepar3D erschienen. Kurz darauf brachte Carenado ein entsprechendes Konkurrenzprodukt auf den Markt.

Am Mittwochvormittag hat Military Visualizations (Milviz) angekündigt, ab sofort nur noch Prepar3D v4.4 zu unterstützen. Folglich erscheinen neue Produkte des Entwicklerstudios weder für Prepar3D v3, noch für den FSX. Hauptgrund dafür sei in erster Linie das Physically Based Rendering (PBR) in Prepar3D v4.4, wie die Chefetage auf Facebook schreibt. Denn mit dem Umstieg auf PBR lasse sich die FSX-Unterstützung nur noch äußerst kostspielig und kompliziert realisieren. Außerdem seien die beschränkten Möglichkeiten der 32-Bit-Plattformen ein weiterer Grund für die Unternehmensentscheidung.

Milviz wendet dabei sich auch an alle Kunden, die Prepar3D aufgrund der Endbenutzervereinbarung (EULA) nicht kaufen möchten. Diese sieht nämlich vor, dass der Simulator ausschließlich zu Bildungszwecken, nicht aber zur Unterhaltung verwendet werden darf. „Ich drücke es mal so aus: Du lernst immer, zu jeder Zeit. Wenn nicht, bist du sowieso schon ziemlich tot“, schreibt der Chef des Unternehmens. Weiterhin führt er aus: „Das ist der ganze Sinn des Kaufs eines Addons. Zu lernen, wie man es fliegt. Das, meine Freunde, ist Bildung.“

Obwohl Airbus-Chef Thomas in der vergangenen Woche das Aus für die weltgrößte Passagiermaschine verkündet hat, könnte der Airbus A380 zumindest im Flugsimulator ein Revival feiern. Denn neben Mettar Simulations (Wir berichteten) arbeitet nun auch iniSimulations an einer Umsetzung des Megaliners – allerdings für X-Plane 11. Die Ankündigung des Projekts erfolgte bereits Ende Januar. Seit Sonntag sind im Blog der Entwickler neue Vorschaubilder und ein kurzes Video zu sehen.

Weil die Fluglinie Emirates ihre Bestellung von 39 Airbus A380 storniert hat, stellt Airbus das Projekt gegen Ende 2021 ein. Dann wird nämlich der letzte Megaliner vom Band laufen, weitere Bestellungen gibt es nicht. Weltweit setzen die Fluglinien lieber auf kleinere Modelle wie die Boeing 787 oder den Airbus A350. Diese sind nicht nur wirtschaftlicher, sondern lassen sich aufgrund der geringeren Abmessungen auch wesentlich flexibler einsetzen.

Unser Leser Fabian hat uns kürzlich darauf hingewiesen, dass bereits seit Januar eine Dornier Do 27 als Freeware für Aerofly FS 2 verfügbar ist. Das einmotorige Mehrzweckflugzeug repräsentiert eine spanische Lizenzfertigung aus den CASA-Werken und steht auf Aerofly-Sim.de zum kostenlosen Download bereit. Verantwortlich für die Umsetzung des Modells sind Raul Muñoz und Jan-Hendrik Hanuschik.

Die Dornier Do 27 feierte ihren Erstflug im Oktober 1956 und ist seitdem über 600 Mal gebaut worden. Der Schulterdecker mit starrem Fahrwerk besitzt hervorragende Kurzstart- und Landeeigenschaften (STOL). Daher kam die Maschine auch bei zahlreichen Streitkräften weltweit zum Einsatz.

Nach über eineinhalb Jahren Entwicklungszeit hat die FSDG am Montag den Flughafen Bremen als Payware veröffentlicht. Die Add-On Szenerie ist ausschließlich zu Prepar3D v4 kompatibel und für rund 25 Euro im Shop des Designerteams erhältlich. Ob Bremen wie ursprünglich geplant auch für den FSX erscheint, ist aktuell jedoch noch unklar.

Laut Produktbeschreibung verfügt der Flughafen Bremen nicht nur über detaillierte Flughafeneinrichtungen, sondern auch über animierten Vorfeldverkehr. Dazu kommen animierte Fluggastbrücken (SODE) sowie dynamische Beleuchtung und realistische Schatteneffekte.

Nach der Veröffentlichung von München (Wir berichteten) hat Shortfinal Design am heutigen Samstag sein neues Projekt für X-Plane 11 enthüllt. Dieses hört auf den Namen SFD Global und stellt zweifelsohne eine kleine Revolution dar. Denn das Produkt ist nichts geringeres als eine grundlegende Überarbeitung der Standard-Szenerie des Flugsimulators. Zuvor hatte ThresholdX.net exklusiv über das Projekt berichtet.

Obwohl die F-16 Fighting Falcon bereits seit Ende der 1970er-Jahre im Einsatz ist, fliegt das Mehrzweckkampfflugzeug auch heute noch in über 25 Staaten weltweit. Damit gilt das Modell als der am meisten verbreitete Kampfjet weltweit. Jetzt hat Eagle Dynamics auf der eigenen Website eine Nachbildung der Version F-16C Block 50 für DCS World angekündigt. Aktuell umreißt die Ankündigung lediglich die schon recht konkreten Pläne der Designer, Vorschaubilder gibt es jedoch nicht.

Nach Angaben der Entwickler bilden sie die F-16 auf Stand des Common Configuration Implementation Program (CCIP) nach. Dieses brachte verschiedene Version des Kampfflugzeuges auf einen gemeinsamen technischen Stand. Das Modernisierungsprogramm umfasste neue Computer, Farbbildschirme, einem neuen Datalink (Link 16) sowie die Möglichkeit, einen Sniper-XR-Zielbehälter mitzuführen. Folglich visieren die Entwickler eine Modellvariante der F-16 an, welche im Jahr 2007 bei der United States Air Force and Air National Guard im Einsatz war.

Katapult-ähnliche Beschleunigung und konkurrenzlose Eleganz: Der Hersteller Epic Aircraft spricht von seinem Vorzeigemodell am liebsten in Superlativen. Nicht ohne Grund, denn satte 1200 PS Antriebsleistung bringen die Epic E1000 auf beeindruckende 325 Knoten Spitzengeschwindigkeit. Nun hat Aerobask die Turboprop-Maschine für X-Plane 11 veröffentlicht. Mit knapp 35 US-Dollar schlägt das Produkt bei X-Plane.org zu Buche, Besitzer der Vorgängerversion aus dem Jahr 2015 erhalten außerdem $15 Rabatt.

Noch in diesem Jahr soll die reale Epic E1000 ihre Zulassung erhalten – dann wäre sie die schnellste zivile Single-Engine-Turboprop weltweit. Im Flugsimulator besitzt das Modell ein Garmin G1000 mitsamt GFC700-Autopiloten. Darüber hinaus kommt die Propellermaschine mit 4K-Texturen, einem professionellen Flugmodell und elf verschiedenen Bemalungen daher.

Die Entwickler von Skyline Simulations haben den Flugplatz Alvaro Leonardi (LIAA) in der italienischen Gemeinde Terni nun auch für den FSX und Prepar3D v4 herausgebracht. Aktuell ist die Add-On Szenerie leicht reduziert für 15,56 Euro im Shop des Designerteams erhältlich.

Bereits im November hatte Skyline Simulations den Privatflugplatz übrigens schon für X-Plane 11 veröffentlicht (Wir berichteten). Die Version für den FSX und Prepar3D stellt also eine Konvertierung dar.

Am Montag hat Orbx den Friedman Memorial Airport im US-Bundesstaat Idaho für Prepar3D v4 veröffentlicht. Die Add-On Szenerie ist für ungefähr 33 Australische Dollar auf OrbxDirect erhältlich und stammt aus der Feder von Turbulent Designs. Nach eigenen Angaben haben die Entwickler den gesamte Flughafen als Mesh dargestellt. Daher bietet das Produkt nicht nur eine geneigte Start- und Landebahn, sondern auch verschiedene Geländestufen. Außerdem ermöglicht die Technik reflektierende Pfützen und vereiste Rollwege im Winter.

Der Friedman Memorial Airport liegt zwischen Boise und Idaho Falls im Wood River Valley. In erster Linie bedient der Flughafen die Urlaubsorte Sun Valley und Ketchum. Im Winter kann man hier Skifahren, im Sommer umfasst das touristische Angebot Bergwandern, Reiten, Golfen oder Mountainbiken. Wer sich dabei verletzt, der ist gut versorgt. Die Szenerie von Turbulent Designs beinhaltet nämlich auch das St. Luke’s Wood River Medical Center – inklusive Hubschrauberlandeplatz.