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Am Donnerstagabend ließ Robert Randazzo eine Bombe platzen: Die heiß erwartete PMDG 737NG3 wird nicht für Prepar3D v4 erscheinen. Stattdessen möchte PMDG die generalüberholte Version des weltweit bekannten Verkehrsflugzeugs exklusiv für den neuen Flight Simulator 2020 von Microsoft veröffentlichen. Kein Wunder also, dass die Wellen in der Flugsimulator-Szene hoch schlugen, nachdem Randazzo seinen Beitrag im PMDG-Forum veröffentlicht hatte. Auch wenn der PMDG-Chef die Lage einige Stunden später mit dem Release der 737NGXu für Prepar3D v4 entschärfte, ist jetzt eines klar: Als Plattform für die Masse hat der Flugsimulator von Lockheed Martin keine Zukunft mehr.

Man mag es kaum glauben, und doch ist es wahr: PMDG Simulations veranstaltet tatsächlich das erste Mal in seiner Firmengeschichte eine Rabattaktion. Anlass dafür ist nicht nur der 22. Geburtstag des Entwicklerteams, sondern auch die Eröffnung des neuen Online-Shops. Passend zum Geburtstag beträgt der Rabatt dann auch 22% – und zwar auf das gesamte Sortiment. Diese Gelegenheit sollte man besser nicht ungenutzt lassen. Denn laut PMDG-Chef Robert Randazzo wird es wohl bei dieser einen Rabattaktion in der Firmengeschichte bleiben: „Es ist unwahrscheinlich, dass wir das jemals wieder tun werden“, schreibt er diesbezüglich im eigenen Forum. Die Aktion läuft noch bis zum 14. August 2019.

Am gestrigen Samstag hat PMDG endlich das heiß ersehnte PBR-Update für die Boeing 747 Queen of the Skies II veröffentlicht. Neben den überarbeiteten Texturen behebt die neue Version 3.00.9329 auch noch einige Fehler, wie die Versionsübersicht im Forum des Herstellers zeigt. Das Update erfolgt wie gewohnt über den PMDG Operations Center.

Damit das Update einwandfrei funktioniert, ist zudem zwingend die Installation von Prepar3D v4.4 erforderlich. Dies beinhaltet nicht nur den Client, sondern auch den Content. Darauf weißt PMDG-Chef Robert Randazzo noch einmal ausdrücklich hin. Wie das Update von Prepar3D v4 ganz ohne Neuinstallation gelingt, könnt ihr hier nachlesen.

Am Montag hat das englischsprachige Portal „Threshold“ einen Kommentar über PMDG und X-Plane 11 veröffentlicht. Threshold-Autor Ilari Kousa schreibt in seinem Artikel, dass PMDG-Chef Robert Randazzo in Sachen X-Plane mal so langsam in die Pötte kommen muss. Andernfalls sei für das Unternehmen nämlich kein Platz mehr am Tisch frei. Warum das Unsinn ist und wieso PMDG nicht auf X-Plane 11 angewiesen ist, könnt ihr jetzt hier im flusinews.de Kommentar nachlesen.

Erst am Mittwoch hatte Milviz das Ende der FSX-Unterstützung angekündigt (Wir berichteten), nun folgt auch PMDG. Laut Robert S. Randazzo möchte sich das Entwicklerteam in Zukunft auf Prepar3D v4.4 oder höher fokussieren, neue Add-Ons wird es deshalb weder für den FSX, noch für Prepar3D v3 geben. Eine fortlaufende Unterstützung des FSX sei aufgrund von rapide gesunkenen Verkaufszahlen und dem großen Aufwand bei der Unterstützung dieser veralteten Plattform nicht länger wirtschaftlich, heißt es im neuen Forum des Entwicklerteams (Anmeldung erforderlich).

Mit der Veröffentlichung von Prepar3D v4.4 (Wir berichteten) implementieren immer mehr Entwickler Physically Based Rendering (PBR) in ihre Produkte. Den neusten Vorstoß macht nun PMDG, denn Robert Randazzo hat auf Avsim erste Vorschaubilder der Boeing 747-400 mit PBR veröffentlicht. Das Update soll die gesamte 747-Serie abdecken, also auch die Boeing 747-8. Sobald die Testphase abgeschlossen ist, möchte PMDG die aktualisierte Version über ihren Operations Center zur Verfügung stellen.

Mit der PMDG 747-8 ist, wie wir es bereits hier vermutet haben, nun endlich diese lang ersehnte Erweiterung der Boeing 747-Produktlinie des Publishers erschienen. Diese beinhaltet mit der 747-8i und 747-8F die wohl letzte Auflage der Boeing 747 Familie. Erhältlich sind diese als kostenpflichtiger Zusatz zur PMDG 747 Queen of the Skies II, die bereits seit Februar diesen Jahres im Handel ist. Gekauft werden muss je Simulator separat. Die FSX-Version der PMDG 747-8 kostet US $49.99 und ist mit dem FSX und der FSX:Steam Edition kompatibel. Die Version für Prepar3D schlägt mit US $69.99 zu Buche, voll unterstützt wird lediglich Prepar3D v4.3. Wer noch mit Prepar3D v3.4 unterwegs ist, kann die Erweiterung Boeing 747-8 ebenfalls nutzen, muss dann jedoch auf Regeneffekte und dynamische Beleuchtung verzichten. Weitere Informationen zum Produkt erhaltet ihr auf der jeweils verlinkten Produktseite.

Die Chancen für eine Veröffentlichung der Boeing 747-8i am kommenden Wochenende stehen jedenfalls nicht schlecht, denn auf Facebook kommentiert das Entwicklerteam zu einem Screenshot der Maschine: „Wir planen ein großes Essen für das Wochenende. Was habt Ihr so vor?“. Am frühen Donnerstagmorgen erschien ein weiteres Foto mit der Frage, wo denn die PMDG 747-8 bleibe.

Das neuste Add-On von PMDG Simulations für den FSX und Prepar3D wird von vielen Kunden bereits sehnlichst erwartet, seit Ende Juni ist das Projekt in der Beta-Phase. Die Produktseite im Online-Shop steht bereits, der Preis für die Boeing 747-8i liegt derzeit jedoch bei 325 Millionen US-Dollar – so viel kostet ein richtiger Jumbo-Jet. Folglich stehen alle Zeichen auf Release. Gut für alle virtuellen Piloten: Ab Samstag soll es wettertechnisch wieder kühler werden. Dann muss sich niemand eine Ausrede suchen, warum er das Wochenende vor dem Rechner verbringt.

Nachtrag vom 21. September 2018: Ronald Randazzo hat auf Avsim weitere Informationen bekanntgegeben.

Die wilden Spekulationen um die „große Ankündigung“ haben ein Ende gefunden. Im Rahmen der FlightSimExpo 2018 in Las Vegas zeigt PMDG erste Einblicke in ein neues Projekt namens „Global Flight Operations“. Damit wird es erstmals möglich sein, Flugzeuge virtuell abzustellen und später wieder zu übernehmen oder an andere Simmer abzugeben. Diese können dann in der vom Vorgänger abgestellten Konfiguration den nächsten Flug antreten.

Ebenfalls wird ein ACARS simuliert, über das sich mit anderen Personen kommunizieren lässt. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Flugpläne auszutauschen oder PIREPs (Piloten-Reporte über Wetterereignisse) an andere Personen zu übermitteln.