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Obwohl Airbus-Chef Thomas in der vergangenen Woche das Aus für die weltgrößte Passagiermaschine verkündet hat, könnte der Airbus A380 zumindest im Flugsimulator ein Revival feiern. Denn neben Mettar Simulations (Wir berichteten) arbeitet nun auch iniSimulations an einer Umsetzung des Megaliners – allerdings für X-Plane 11. Die Ankündigung des Projekts erfolgte bereits Ende Januar. Seit Sonntag sind im Blog der Entwickler neue Vorschaubilder und ein kurzes Video zu sehen.

Weil die Fluglinie Emirates ihre Bestellung von 39 Airbus A380 storniert hat, stellt Airbus das Projekt gegen Ende 2021 ein. Dann wird nämlich der letzte Megaliner vom Band laufen, weitere Bestellungen gibt es nicht. Weltweit setzen die Fluglinien lieber auf kleinere Modelle wie die Boeing 787 oder den Airbus A350. Diese sind nicht nur wirtschaftlicher, sondern lassen sich aufgrund der geringeren Abmessungen auch wesentlich flexibler einsetzen.

Bereits am Mittwoch veröffentlichte Mathijs Kok im Aerosoft-Forum ein Update zum aktuellen Status des Airbus A330 und der A320-Serie (Review lesen). Gleichzeitig räumt er ein, dass sein Beitrag wohl „fast niemanden glücklich machen wird“. Und so ist das Thema im Forum des Paderborner Publishers mittlerweile auch geschlossen.

Zuvor hatte Calum Martin von FSElite.net zahlreiche Fragen gestellt, auch zu internen Entscheidungsprozessen Aerosofts. Mathijs Kok schrieb, die Fragen seien suggestiv und gingen Calum Martin nichts an. Es sei nicht in Ordnung, interne Entscheidungsprozesse im Aerosoft-Forum zu diskutieren und dies mit unbegründeten Gerüchten und Anschuldigungen zu vermischen.

Ebenfalls in Cosford (flusinews.de war vor Ort) vertreten war Matt Davies mit seinem jungen Entwicklerstudio Mettar Simulations. In einer etwas zerfahrenen Präsentation sollten unter anderem ProjectFly, SimStall sowie das Projekt Airbus A380 vorgestellt werden. Daraus wurde grösstenteils nichts, den A380 zeigen wir euch aber im ganzen Artikel.

Alle weiteren Artikel zur Flight Sim 2018 erscheinen in Kürze und sind hier abrufbar.

Heute hat Aerosoft die A318/A319 Professional für Prepar3D v4 veröffentlicht. Das Paket, das aus den beiden kleinsten A320-Modellen besteht, ist ausschließlich mit Prepar3D v4.3 kompatibel. Somit ist es das erste Aerosoft Add-On dieser Klasse, das ausschließlich für eine 64bit-Plattform erscheint. Wie der Publisher verspricht handelt es sich hierbei um eine komplette Neuentwicklung und nicht einfach nur um ein neu kompiliertes 32-bit-Produkt. Erhältlich ist das Add-On für 59,95€ als Download direkt bei Aerosoft. Auch das Bundle, das nach dessen Erscheinen, auch das A320/A321 Professional Paket enthalten wird, ist bereits für 79,95€ erhältlich.

Gestern haben Flight Sim Labs ihren A319-X veröffentlicht. Dieser ist als eine Erweiterung für den bereits seit Jahren erhältlichen A320-X erschienen, sodass dessen Installation die Voraussetzung ist, um den A319-X verwenden zu können. Außerdem ist der A319-X nur mit Prepar3D v4.2 aufwärts kompatibel. Im Gegensatz zu seinem nächst größeren Familienmitglied verfügt er, wie bereits angekündigt, bereits über neuartige Features wie zum Beispiel eine sehr tiefgreifende Vereisungs-Simulation. Zudem kann das Flugzeug mit dem Enteisungs-System von GSX interagieren, sodass realistische Verfahren möglich sind. Erhältlich ist er derzeit zu einem Einführungspreis von US$ 39.99 direkt bei Flight Sim Labs, der reguläre Preis wird US$ 49.99 betragen.

Aerosoft hat am Dienstag ein Datum für die Veröffentlichung des Airbus A318/A319 Professional (Wir berichteten) für Prepar3D v4 bekanntgegeben. Demnach soll das heiß erwartete Produkt am 26. Juni erscheinen – dieses Release-Datum sei „nicht verhandelbar“, heißt es im Aerosoft-Forum. Ob dieser Termin dann auch eingehalten wird, muss sich zeigen. Denn Release-Ankündigungen sind bei Aerosoft so eine Sache – die Veröffentlichung des CRJ wurde damals über Jahre hinausgezögert, sodass der Regionaljet erst nach acht Jahren Entwicklung erschien (Wir berichteten). Außerdem schreibt Mathijs Kok, dass weiterhin Probleme mit der MCDU, dem FMS und dem Autopiloten ausgebügelt werden müssen.

Weitere Informationen zum Airbus A318/A319 Professional sollen noch in dieser Woche in einem neuen Thema bekanntgegeben werden – darunter auch der Produktpreis und etwaige Upgrade-Angebote.

Flight Sim Labs hat auf Facebook ein neues Preview-Foto des A319-X hochgeladen, wie uns Daniel Reber per E-Mail mitgeteilt hat. Der A319-X für den FSX und Prepar3D befindet sich bereits seit geraumer Zeit in Entwicklung (Wir berichteten). Ein Datum für die Veröffentlichung ist zwar nicht bekannt, allerdings sollen bei den EasyJet-Bemalungen auch die beiden Notausgänge über den Tragflächen (Overwing Exits) korrekt nachgebildet worden sein – dies beinhalte auch die Integration in die Flugzeug-Systeme.

Zuletzt geriet Flight Sim Labs in die Schlagzeilen, weil der Software-Hersteller absichtlich Schadsoftware in das Installationsprogramm des A320-X eingeschleust hatte, um Software-Piraten auf die Spur zu kommen. Die Enthüllung im Februar 2018 sorgte in der Flugsimulator-Szene und weit darüber hinaus für Entrüstung.

Nach dem Release des Flight Factor A320 vor zwei Wochen (Wir berichteten) gibt es nun das nächste Add-On Aus der Airbus A320-Familie: Den ToLiss A319. Seit gestern ist dieser für gut 70 Dollar im X-Plane.org Store erhältlich. Wie wahrscheinlich es ist, dass das Add-On das versprochene, „einschneidende System“-Erlebnis und die „Eye Candy“-Optik auch tatsächlich bieten wird, kann man unter anderem hier versuchen, vorab einzuschätzen. Zu haben ist der Airliner dann hier im X-Plane.org Store.

Mathijs Kok hat im Aerosoft-Forum neue Informationen zu den Projekten Aerosoft A318/A319/A320/A321/A330 Professional (Wir berichteten) vorgestellt. In dem Beitrag vom Mittwoch stellt der Projektmanager unter anderem klar, dass die Produkte weder mit einem Kopierschutz, noch einer Online-Aktivierung versehen werden. Das sind gute Nachrichten für alle virtuelle Airbus-Piloten, die Flight Sim Labs nach dem Schadsoftware-Skandal in dieser Woche (Wir berichteten) den Rücken zugekehrt haben und Maßnahmen zum Kopierschutz grundsätzlich kritisch gegenüberstehen.